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Veröffentlicht am 02.04.2025 21:14, aktualisiert am 03.04.2025 10:17

25-Jähriger bei Unfall nahe Röckingen schwer verletzt

Ein junger Autofahrer schrammte westlich von Wassertrüdingen einen Traktor, wurde gegen einen Baum geschleudert und musste von der Feuerwehr aus seinem Wagen befreit werden. (Foto: Peter Tippl)
Ein junger Autofahrer schrammte westlich von Wassertrüdingen einen Traktor, wurde gegen einen Baum geschleudert und musste von der Feuerwehr aus seinem Wagen befreit werden. (Foto: Peter Tippl)
Ein junger Autofahrer schrammte westlich von Wassertrüdingen einen Traktor, wurde gegen einen Baum geschleudert und musste von der Feuerwehr aus seinem Wagen befreit werden. (Foto: Peter Tippl)

Auf der Staatsstraße zwischen Gerolfingen und Wassertrüdingen (Landkreis Ansbach) ist es am Mittwochabend zu einem schweren Unfall gekommen. Wie die Dinkelsbühler Polizei berichtete, wurde dabei ein 25-jähriger Autofahrer lebensgefährlich verletzt.

Der junge Mann war kurz nach 19 Uhr auf der Staatsstraße unterwegs gewesen und wollte auf der Höhe der Einmündung nach Opfenried das Traktorgespann vor ihm überholen. Allerdings war dieses gerade im Begriff, nach links abzubiegen.

Das Auto, ein Audi, schrammte den Traktor am linken Vorderreifen, kam nach links von der Fahrbahn ab und wurde frontal gegen einen Baum geschleudert.

Der Fahrer, der alleine im Wagen saß, wurde dabei eingeklemmt und mit schwerem Rettungsgerät nach einer knappen Stunde von der Feuerwehr befreit. Er wurde per Hubschrauber ins Universitätsklinikum Würzburg gebracht.

Eine Notoperation für den lebensgefährlich Verletzten

Der 58-jährige Traktorfahrer und dessen Begleiter wurden nach den Polizeiangaben leicht verletzt; der Beifahrer wurde jedoch ebenfalls in ein Krankenhaus, nach Dinkelsbühl, gebracht.

Am Auto entstand Totalschaden. Die landwirtschaftliche Zugmaschine ist vorne links erheblich beschädigt. Die Feuerwehren aus Wassertrüdingen und Röckingen waren mit über 40 Kräften vor Ort.

Nach aktuellem Stand notoperierte man den 25-Jährigen gemäß den Worten der Polizei am Donnerstag noch in der Nacht, und es besteht keine akute Lebensgefahr mehr. Die Staatsstraße war bis etwa 23.30 Uhr vollständig gesperrt.

Um den Unfall zu klären, zog man nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Ansbach einen Sachverständigen hinzu. Die Gesamtschadenshöhe schätzen die Beamten auf etwa 13.000 Euro.


Von Andreas Reum, Peter Tippl und Oliver Herbst
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