Sechs Mitglieder des Mitteleschenbacher Gemeinderats verabschiedete Bürgermeister Stefan Bußinger in der letzten Sitzung der Wahlperiode. Er dankte für die aufgebrachte Energie, das große Engagement und den „enormen Einsatz für das Gemeindewohl”.
Über rund 1500 Tagesordnungspunkte habe man in den vergangenen sechs Jahren beraten, so der Rathauschef. Dabei sei sicher nicht jede Entscheidung leicht gefallen. Dieser Einsatz sei „nicht selbstverständlich“ und verdiene Respekt und Anerkennung. Besonders hob Bußinger das kollegiale Miteinander im Gremium hervor.
Einzeln verabschiedete er dann die sechs Personen mit einem kurzen Rückblick auf das Engagement. Max Beyerlein (CSU) hatte seit 2008 einen Sitz im Gemeinderat. Bei der Wahl im März trat er nicht mehr an. Beyerlein beriet im Bau- und im Rechnungsprüfungsausschuss. „Eine stolze Zeit”, lobte Stefan Bußinger bei der Übergabe des Bayerischen Löwens und einer Flasche Wein.
Seit 2014 war Ingo Wittmann (CSU) Teil des Gremiums und stellte sich ebenfalls nicht mehr zur Wahl. Auch er war Mitglied des Bau- und Rechnungsprüfungsausschusses. In den vergangenen sechs Jahren war er außerdem der dritte Bürgermeister. Vor allem bei Kanalthemen habe er immer ein offenes Ohr gehabt, hob Bußinger hervor.
Auch Stefan Maul (SPD/Unabhängige Wähler) scheidet nach zwei Perioden aus, weil er sich nicht mehr aufstellen ließ. Im Bauausschuss war er Mitglied, außerdem war er einige Jahre lang Jugendbeauftragter und Teil des Jugendausschusses. „Es war eine schöne Zeit”, blickte Maul zurück.
Nach zwölf Jahren im Gremium trat auch Hermann Lang (SPD/UW) nicht mehr an. Er war unter anderem im Verwaltungsrat, im Kultur-, Heimat- und Fremdenverkehrsausschuss, Bau- und Rechnungsprüfungsausschuss tätig.
Das Wissen über Finanzen von Beate Engelhardt (CSU) wird fehlen, war sich Bürgermeister Bußinger sicher. Sie hatte seit 2018 einen Sitz in der Runde. Sie unterstützte neben dem Rechnungsprüfungsausschuss auch die Ausschüsse für Jugend und Senioren sowie Kultur.
Für seine unkomplizierte Art bedankte sich Bußinger bei Maximilian Lederer (CSU), der dem Gremium seit 2020 angehörte. Als jüngstes Mitglied war er Jugendbeauftragter und Mitglied im Bildungs-, Jugend- und Seniorenausschuss. Lederer und Engelhardt kandidierten erneut, landeten jedoch auf Nachfolger-Plätzen.