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Veröffentlicht am 24.02.2026 00:06

ADAC: Diese Sommerreifen taugen was

Der ADAC hat Fahr- und Bremsverhalten von 16 Sommerreifen auf trockener und auf nasser Straße geprüft. (Foto: Marc Wittkowski/ADAC/dpa-tmn)
Der ADAC hat Fahr- und Bremsverhalten von 16 Sommerreifen auf trockener und auf nasser Straße geprüft. (Foto: Marc Wittkowski/ADAC/dpa-tmn)
Der ADAC hat Fahr- und Bremsverhalten von 16 Sommerreifen auf trockener und auf nasser Straße geprüft. (Foto: Marc Wittkowski/ADAC/dpa-tmn)

Ist der Winter nun endlich vorbei? Wissen wir nicht, aber Frühling und Sommer kommen bestimmt. Und damit die Sommerreifen-Saison. Wer dieses Jahr neue Pneus braucht, hat noch etwas Zeit, sich umzuschauen und Tests in die Kaufentscheidung einfließen zu lassen.

So hat etwa der ADAC gerade 16 Modelle in der Dimension 225/50 R17 auf Herz und Nieren geprüft. Diese Größe dreht sich oft an Mittelklasseautos. Die vom Autoclub ermittelten Preise pro Stück reichen von rund 87 bis 165 Euro. Die Prüflinge mussten sich in Fahr- und Bremsverhalten auf trockener und auf nasser Straße wie auch in Umweltprüfungen (etwa Laufleistung und Kraftstoffverbrauch) messen lassen.

Die meisten Reifen sind „bedingt empfehlenswert“ 

Das Ergebnis ist durchaus okay. Denn die meisten Testkandidaten sind mindestens „bedingt empfehlenswert“ und werden insgesamt „befriedigend“ beurteilt. Der günstigste so bewertete Reifen (Note 3,1) ist der „Greentrac Quest-X“ für rund 96 Euro.

Nur drei Modelle sind schlechter und erreichen nur ein „ausreichend“. Sie kosten zwischen 87 und 121 Euro sind dem Club zufolge in den Fahrleistungen nicht zufriedenstellend und mit Ausnahme eines Modells auch in der Umweltbilanz nur ausreichend.

Der schlechteste Reifen im Test (Note 4,2) für 96 Euro sei ein „gutes Beispiel“ für eine unausgewogene Reifenentwicklung: Denn auf nasser Fahrbahn bekommt er die beste Einzelwertung im Testfeld. Aber im Trockenen habe er „merkliche Probleme“. Zudem prognostizierte man ihm nur eine Laufleistung von gut 26.000 Kilometern.

Das Spitzentrio schneidet „gut“ ab

Der ADAC rät Käufern zu Reifen, die über alle Kriterien hinweg möglichst ausgewogene Leistungen zeigen. Das trifft auf das Trio an der Spitze besonders zu – die drei Modelle bekommen als einzige im Feld ein „Gut.“

An der Spitze steht der „Continental PremiumContact 7“ (163 Euro) mit der Gesamtnote 1,9. Die Tester loben die mit „deutlichem Abstand“ beste Bewertung in der Fahrsicherheit. Hier hat er im Nassen und im Trockenen „nur knapp“ eine sehr gute Bewertung verfehlt.

Auf den zweiten Platz ist der „Pirelli Cinturato C3“ (156 Euro) gerollt und bekommt die Gesamtnote 2,2. Dritter im Bunde ist der „Goodyear EfficientGrip Performance 2“ (Note: 2,3/ 162 Euro).

Ein Reifen, der nur ganz knapp die Note „Gut“ verfehlt, ist der „Firestone Roadhawk 2“ (2,6) für 132 Euro. Er zeigt zwar gute Fahrleistungen, meistert aber die Umweltbilanz nur zufriedenstellend, was ihm die bessere Gesamtnote verhagelt und nur ein „Befriedigend“ einbringt.

Und diesem Trio werden mehr als 50.000 Kilometer vorausgesagt

Apropos – hinsichtlich der Laufleistung prognostizieren die Tester diesen drei Modellen weit über 50.000 Kilometer:

  • „Goodyear EfficientGrip Performance 2“: 57.800 Kilometer
  • „Michelin Primacy 5“ (165 Euro): 56.000 Kilometer
  • „Bridgestone Turanza 6“ (155 Euro): 55.600 Kilometer

Dem Testieger „Continental PremiumContact 7“ werden 44.700 Kilometer prognostiziert und der Zweitplatzierte „Pirelli Cinturato C3“ könnte den Angaben zufolge 48.600 Kilometer weit rollen.

© dpa-infocom, dpa:260223-930-726535/1


Von dpa
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