Zwischen den Anschlussstellen Aurach und Feuchtwangen-Nord der A6 kam es am Donnerstagvormittag zu einem Unfall, der für lang anhaltende Behinderungen auch in der Gegenfahrtrichtung sorgte.
Gegen 9.45 Uhr ereignete sich der Unfall im Baustellenbereich der A6 in Fahrtrichtung Heilbronn, teilte die Verkehrspolizei mit. In dem mit Warnbaken abgetrennten Baustellenbereich auf der Fahrbahn betankte ein Fahrzeug eine Fräsmaschine mit Wasser. Als der 66-jährige Fahrer des Tankfahrzeuges aus der Baustelle fahren wollte, übersah er einen auf der rechten Fahrspur fahrenden Sattelzug. Es kam zur Kollision.
Ein Baustellenmitarbeiter wurde von herumfliegenden Fahrzeugteilen am Bein getroffen und verletzt. Er wurde in das Krankenhaus Ansbach gebracht. Der Lkw, der den Unfall verursacht hatte, blieb fahrbereit. Der Sattelzug hingegen musste von einem Abschleppunternehmen geborgen werden. Erschwert wurde dies dadurch, dass seine Ladung, pulverförmige Zitronensäure, sich auf der Fahrbahn verteilte.
Im Einsatz waren der Rettungsdienst, die Autobahnmeisterei Herrieden sowie die Feuerwehren Herrieden, Aurach, Schnelldorf, Weinberg und Wörnitz und die Verkehrspolizei Ansbach. Bis zum Abschluss der Bergung blieben die Fahrbahn in Richtung Heilbronn zeitweise komplett und in Richtung Nürnberg vorübergehend im Bereich des linken Fahrstreifens gesperrt. Die Sperrungen zogen sich bis kurz vor Mittag hin.