Der 20 Jahre alte Mann, der in Regensburg mutmaßlich einen Bankmitarbeiter umgebracht hat, war weniger als 24 Stunden vor der Tat in Polizeigewahrsam. Er sei zur Polizei gekommen und habe sich selbst stellen wollen, unter anderem weil er seinen Angaben zufolge eine Bierflasche auf ein Polizeigelände geworfen habe, sagte Polizei-Einsatzleiter Erwin Frankl in Regensburg. Es habe jedoch keine Haftgründe gegeben, weswegen der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt worden sei.
Der junge Mann sei in den vergangenen Jahren wiederholt polizeilich wegen kleinerer Delikte in Erscheinung getreten. Unter anderem sei er mehrmals vermisst worden, als er nicht rechtzeitig in eine Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung zurückgekehrt war.
Gegen ihn war bereits in der Vergangenheit ein Waffenbesitzverbot ausgesprochen worden, nachdem er in der Vergangenheit mit einem Messer und einem Elektroschocker angetroffen worden war.
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