Ansbacher Basketballer unterliegen in Breitengüßbach mit 74:77 | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 08.02.2026 08:45

Ansbacher Basketballer unterliegen in Breitengüßbach mit 74:77

Lars Lenke (mit Ball, im Spiel gegen Weimar), war mit 17 Punkten erfolgreichster Ansbacher in Breitengüßbach. (Foto: Martin Rügner)
Lars Lenke (mit Ball, im Spiel gegen Weimar), war mit 17 Punkten erfolgreichster Ansbacher in Breitengüßbach. (Foto: Martin Rügner)
Lars Lenke (mit Ball, im Spiel gegen Weimar), war mit 17 Punkten erfolgreichster Ansbacher in Breitengüßbach. (Foto: Martin Rügner)

Für die Regionalliga-Basketballer von hapa Ansbach war der TSV Breitengüßbach auch diesmal eine nicht zu überwindende Hürde. Durch einen Treffer in letzter Sekunde verloren sie das Zwischenrundenspiel bei den Oberfranken mit 74:77 (40:42).

„Wir haben heute nicht gut gespielt”, sagte der Ansbacher Trainer Nico Probst, „haben in vielen Phasen schlecht verteidigt und vor allem unter dem Korb zu viele Punkte liegen lassen”. Die Piranhas starteten mit einer großen Aufstellung um Raul Dumnici, Sebastian Schröder, Tevin Schnabel, Lars Lenke und Pablo Schmidt, um der Dominanz der Breitengüßbacher unter dem Korb von Beginn an etwas entgegenzusetzen. Was zunächst auch gut gelang. Im Gegensatz zu den verlorenen Finalspielen im vergangenen April, wo sie jeweils minutenlang auf die ersten Punkte warten mussten, lagen sie nach zwei Minuten mit 5:0 in Führung.

TSV-Center Jebens war kaum zu kontrollieren

Die Gastgeber hatten nicht mit der üblichen Stammfünf begonnen. Doch nach diesem missglückten Auftakt brachte TSV-Trainer Mark Völkl den noch fehlenden Jannick Jebens für Tim Sauer aufs Feld und damit auch sein Team in die Partie. Nach dem Zwischenstand von 7:12 baute Schröder (insgesamt 14 Punkte) den Vorsprung mit zwei Dreiern nochmals auf 18:12 aus, bevor die Gastgeber in der letzten Minute des ersten Viertels erstmals selbst mit 25:23 in Führung lagen.

Im zweiten Durchgang blieb es eng. Die Führung wechselte mehrfach hin und her, kein Team konnte sich um mehr als drei Zähler absetzen. Beim Stand von 42:40 ging es in die Halbzeit. TSV-Center Jebens war kaum zu kontrollieren und hatte zu diesem Zeitpunkt schon 18 seiner insgesamt 31 Punkte auf dem Konto. Auch nach der Pause änderte sich an diesem engen Ringen nicht viel. In der 23. Minute stand es 42:42, bevor die Oberfranken mit einem 7:0-Lauf zum ersten Mal etwas Luft zwischen sich und die Piranhas brachten. Exakt diesen Abstand verteidigten sie bis sieben Sekunden vor Ende des Abschnitts (57:50).

In der 36. Minute auf einen Zähler dran

Mit Treffern von Joscha Eckert (11 Punkte) kurz vor und von Paul Nzeocha (9) nach der Viertelsirene begannen die Ansbacher, sich heranzurobben. Ein Dreier von Dumnici (11) brachte sie in der 36. Minute auf einen Zähler heran (66:67). Aber der überragende Jebens hielt sein Team vorne. In der letzten Minute stand es 74:68. Als Dumnici den nächsten Wurf verfehlte, nahm Piranhas-Coach Nico Probst 41 Sekunden vor Ende noch eine Auszeit.

Acht Sekunden danach netzte Eckert einen Dreier ein. Weitere vier Sekunden später klaute Dumnici den Ball und traf zum 74:74. Dabei blieb es bis in die Schlusssekunden, in denen zunächst Leo Trummeter für Breitengüßbach verfehlte, den Rebound holte und nach außen zu Henning Nieslon passte. Mehr als einen Meter hinter der Dreierlinie verwandelte dieser einen Buzzerbeater zum 77:74-Sieg für Breitengüßbach.

Bei Ansbach war die Zweierquote kaum besser als die Dreierquote

Beide Teams hatten damit neun Distanzwürfe getroffen, bei den Ansbachern war aber die Zweierquote (38 Prozent) kaum besser als die Dreierquote (36). „Das sagt schon alles“, so der enttäuschte Trainer. Probst. „Insgesamt muss man sagen, dass nicht Breitengüßbach das Spiel gewonnen hat, sondern wir haben verloren.“

hapa Ansbach: Eckert (11 Punkte, 1 Dreier, 23:06 min Einsatzzeit), Schnabel (17:03), Kurpiela (17:03), N. Neubert (1, 10:33), Imberi (6, 17:17), Dumnici (11, 3, 22:51), Doreth, Schmidt (5, 20:43), T. Neubert (3:06), Schröder (14, 4, 25:46), Nzeocha (9, 14:53), Lenke (17, 1, 27:39).

Beste Werfer Breitengüßbach: Jebens (31, 3), Nieslon (13, 1), Lorber (12, 3), Trummeter (10).

Viertelergebnisse: 25:23, 17:17, 15:12, 20:22.

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