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Veröffentlicht am 29.08.2025 17:00

Ansbacher Regionalmanagerin in bundesweiten Sachverständigenrat berufen

Regionalmanagerin Andrea Denzinger wurde in den Sachverständigenrat Ländliche Entwicklung berufen. (Foto: Elke Neureuther)
Regionalmanagerin Andrea Denzinger wurde in den Sachverständigenrat Ländliche Entwicklung berufen. (Foto: Elke Neureuther)
Regionalmanagerin Andrea Denzinger wurde in den Sachverständigenrat Ländliche Entwicklung berufen. (Foto: Elke Neureuther)

Regionalmanagerin Andrea Denzinger ist von Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer in den zwölfköpfigen Sachverständigenrat Ländliche Entwicklung berufen worden.

Der ländliche Raum sei das Herzstück der Bundesrepublik Deutschland, heißt es dazu in einer Pressemitteilung des Landratsamts Ansbach, wo Andrea Denzinger arbeitet. 57 Prozent der Bevölkerung leben laut Statistik auf dem Land und auch etwa die Hälfte der Bruttowertschöpfung werde hier erbracht.

Initiatorin der „Aktionstage Innenorte”

Die Bundesregierung habe den Anspruch, den ländlichen Raum als Lebensraum zu stärken und als Heimat lebendig zu erhalten. Dabei zapfe sie das Fachwissen vor Ort an und sei dabei auch im Landratsamt Ansbach fündig geworden. Der Sachverständigenrat sammelt wissenschaftliche Erkenntnisse sowie Erfahrungen und das Fachwissen aus der Praxis, um wertvolle Impulse an politische Entscheidungsträger weitergeben zu können.

Andrea Denzinger ist seit 2022 als Regionalmanagerin des Landkreises Ansbach tätig. Unter anderem hat sie mit den „Aktionstagen Innenorte“ ein Format geschaffen, bei dem Hausbesitzer und kommunale Einrichtungen ins Gespräch über die Sanierung und Umnutzung alter Gebäude kommen konnten. Die ausgezeichnete Resonanz auf diese Informations- und Veranstaltungsreihe führte dazu, dass Andrea Denzinger ihr Konzept bei einem Workshop mit der damaligen Bundesbauministerin Klara Geywitz vorstellen konnte.

Landrat Dr. Jürgen Ludwig spricht von „gutem Zeichen”

Weitere Aktivitäten des Regionalmanagements zielen unter anderem auf Berufsorientierung (Info-Café für Eltern) und Fachkräftesicherung (Fachtagung Pflege), Regionale Identität („Heimat sehen“), Klimawandel, Nahversorgung (Initiativen mit Direktvermarktern) und die interkommunale Vernetzung.

„Die Berufung von Andrea Denzinger ist auch eine Auszeichnung für den Landkreis Ansbach“, sagte Landrat Dr. Jürgen Ludwig, der sich selbst unter anderem in Gremien des Landkreistages auf überregionaler Ebene für die Belange des ländlichen Raumes starkmache. Es sei ein gutes Zeichen, dass in Berlin Interesse an Konzepten bestehe, die vor Ort funktionierten.

Im Sachverständigenrat ist Andrea Denzinger die einzige Regionalmanagerin und die einzige Vertreterin aus Bayern. „Ich freue mich auf den spannenden Austausch mit vielen Fachkolleginnen und -kollegen. Sicher gibt es viele interessante Impulse für weitere Projekte“, sagte sie.


Thomas Schaller
Thomas Schaller
Redaktion Westmittelfranken/Landkreis Ansbach
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