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Veröffentlicht am 08.12.2025 14:27

Ansbacher Volleyballerinnen vergeben Matchball und verlieren in München

In München reichte es für Coach Armin Hoefer und den TSV Ansbach nicht zu einem Sieg (dieses Foto entstand beim Heimspiel gegen Augsburg Hochzoll). (Foto: Martin Rügner)
In München reichte es für Coach Armin Hoefer und den TSV Ansbach nicht zu einem Sieg (dieses Foto entstand beim Heimspiel gegen Augsburg Hochzoll). (Foto: Martin Rügner)
In München reichte es für Coach Armin Hoefer und den TSV Ansbach nicht zu einem Sieg (dieses Foto entstand beim Heimspiel gegen Augsburg Hochzoll). (Foto: Martin Rügner)

Man war vorgewarnt. Hatte die DJK SB München-Ost II nach fünf Spieltagen noch keinen einzigen Satz gewonnen, so steigerte sich das Team von Spiel zu Spiel. Das musste nun auch der TSV Ansbach am eigenen Leib erfahren, das Gastspiel beim Vorletzten der Volleyball-Regionalliga der Frauen ging mit 13:15 im Tiebreak verloren.

In den Reihen des TSV Ansbach fehlten nach wie vor Lea Bomsdorf, Thea Jüttner und Nina Retsch. Head Coach Armin Hoefer schickte so zunächst Marlene Maruhn, Nina Hoefer, Hanna Benecke, Magdalena Hofmann, Dominika Schäfer und Amélie Sommer aufs Feld. Libera war Pia Loscher.

Die Feldabwehr um Libera Pia Loscher war gefordert

Die Partie verlief zunächst sehr ausgeglichen, ehe sich Ansbach mit 16:11 absetzen konnte. Diesen Vorsprung konnte der TSV bis zum 25:21-Satzgewinn verteidigen. Das variable Angriffsspiel der Gastgeberinnen wurde nun druckvoller und der Ansbacher Block sowie die Feldabwehr, allen voran Loscher, die auch zum „Most Valuable Player“ gewählt wurde, waren nun gefordert.

Die Ansbacherinnen stellten sich zwar immer besser darauf ein, konnten aber eine 20:25-Satzniederlage nicht mehr verhindern. Die Gäste gingen dann im dritten Abschnitt schnell mit 8:1 in Führung und es schien eine klare Angelegenheit zu werden. Doch der TSV hatte die Rechnung ohne die kampfstarken Münchnerinnen gemacht, die sich Punkt für Punkt herankämpften.

Das Ansbacher Nervenkostüm flattert

Obwohl die Markgrafenstädterinnen vier Satzbälle hatten, begann deren Nervenkostüm zu flattern. Sie hatten Probleme bei der Annahme und auch im Angriff schlichen sich individuelle Fehler ein. Der sicher geglaubte Satzgewinn mündete in einen 27:29-Satzverlust.

Auch im vierten Durchgang führten die Gäste bereits mit 17:8. Wieder kam es zu vielen Eigenfehlern und die Gastgeberinnen ließen den Vorsprung auf 24:20 schmelzen. Erneut hatte das Team um Mannschaftsführerin Amélie Sommer vier Satzbälle, von denen sie diesmal den zweiten verwandeln konnten. Mit 25:21 brachte man den Satz nach Hause, sodass die Entscheidung im Tiebreak fiel.

Ein offener Schlagabtausch mit langen Ballwechseln

Dort hatte Ansbach bis zum Stand von 9:9 stets knapp die Nase vorn. Nun kam zu einem offenen Schlagabtausch mit langen Ballwechseln. Bei 14:13 für München konnte Ansbach den Matchball abwehren und hatte bei 15:14 selbst die Chance, das Spiel zu gewinnen.

Doch die Gastgeberinnen wehrten den Matchball ab und holten auch die nächsten beiden Punkte. Ansbach musste mit 15:17 die Segel streichen. Damit steht das Hoefer-Team mit fünf Siegen und fünf Niederlagen weiter auf dem fünften Tabellenplatz. Am kommenden Wochenende steht ein Doppelheimspieltag gegen Eiselfing (Samstag, 19 Uhr) und Tabellenführer Dachau (Sonntag, 16 Uhr) auf dem Programm.

TSV Ansbach: Hanna Benecke, Norina Weiß, Chiara Pauli, Amélie Sommer, Franziska Henneberger, Magdalena Hofmann, Marlene Maruhn, Laura Talkovski, Nina Hoefer, Pia Loscher, Dominika Schäfer.


Von NORBERT DIETRICH
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