Ansbachs Volleyballerinnen gelingt Überraschung im Regionalliga-Heimspiel | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 01.12.2025 11:34

Ansbachs Volleyballerinnen gelingt Überraschung im Regionalliga-Heimspiel

Ansbachs Norina Weiß versucht, den Augsburger Block zu überspielen, das Feld wird von Nina Hoefer, Hanna Benecke, Magdalena Hofmann und Amelie Sommer (von links) abgedeckt. (Foto: Martin Rügner)
Ansbachs Norina Weiß versucht, den Augsburger Block zu überspielen, das Feld wird von Nina Hoefer, Hanna Benecke, Magdalena Hofmann und Amelie Sommer (von links) abgedeckt. (Foto: Martin Rügner)
Ansbachs Norina Weiß versucht, den Augsburger Block zu überspielen, das Feld wird von Nina Hoefer, Hanna Benecke, Magdalena Hofmann und Amelie Sommer (von links) abgedeckt. (Foto: Martin Rügner)

„Unsere Mädels werden alles in die Waagschale legen, um den Favoriten ärgern zu können.“ Diese Losung gab Headcoach Armin Hoefer vor, und die Volleyballerinnen des TSV Ansbach setzten die Vorgabe mit ihrer besten Saisonleistung um. Mit 3:1 gewannen sie daheim gegen Drittliga-Absteiger DJK Augsburg Hochzoll.

Zu Spielbeginn standen beim TSV Norina Weiß, Nina Hoefer, Hanna Benecke, Magdalena Hofmann, Dominika Schäfer und Amélie Schäfer auf dem Feld. Libera war Pia Loscher. Im ersten Satz ging Ansbach beim Stande von 6:5 durch einen knallharten Schmetterball von Dominika Schäfer erstmals in Führung, die sie dann auch mit zwei erfolgreichen Angaben ausbaute.

Leonie Deutscher forderte den Ansbacher Block heraus

Die Gäste, die Tabellendritte der Regionalliga Süd-Ost sind, setzten nun auf Leonie Deutscher, die den Ansbacher Block und die Feldabwehr herausforderte. Beim Stand von 16:16 war Dominika Schäfer mit hart platzierten Aufschlägen erfolgreich. Sie war es auch, die nach individuellen Fehlern des Gegners dessen Block zum 25:23 anschlug. Der Ball prallte ins Seitenaus und der TSV hatte den ersten Satz gewonnen.

Im zweiten Durchgang hatte sich der Ansbacher Block, allen voran mit Hanna Benecke, auf Leonie Deutscher eingestellt. Reaktionsschnell reagierte die heimische Blocksicherung, hielt den Ball im Spiel und nahm der bislang erfolgreichsten Angreiferin der Gäste den Wind aus den Segeln.

Variabler Spielaufbau über Magdalena Hofmann

Eine sichere Annahme der Ansbacherinnen war Garant für einen variablen Spielaufbau über Zuspielerin Magdalena Hofmann. In der Annahme und Feldabwehr war Libera Pia Loscher ein Garant für das variable Zuspiel von Hofmann. Dennoch blieb Augsburg ein ebenbürtiger Gegner. Mit 25:22 ging der zweite Satz sogar an die Schwäbinnen.

Bis zum Stande von 15:13 für den Gastgeberinnen verlief auch der dritte Satz sehr ausgeglichen. Dann nahm sich Dominika Schäfer den Ball zum Aufschlag – und gab ihn nicht mehr her. Mit einer Serie von zehn Aufschlägen, gegen die Augsburg kein Rezept fand, brachte der TSV den Satz nach Hause (25:13).

TSV-Trainer Armin Hoefler ist zufrieden

Im vierten Abschnitt lagen die Gäste mit 8:5 vorne, ehe wieder Dominika Schäfer beim Aufschlag an der Reihe war und die Mannschaft um Spielführerin Amélie Sommer mit 10:9 in Führung brachte. Den Vorsprung konnten Sommer und die hervorragend aufgelegte Norina Weiß auf 15:13 ausbauen.

Die im Angriff und Block so erfolgreiche Augsburgerin Leonie Deutscher zeigte in dieser Phase nicht das erste Mal Nerven bei ihrem Aufschlag, den sie ins Netz setze. Erfolgreiche Angriffe durch Schäfer, Sommer und Benecke brachten Ansbach mit 21:16 in Führung. Eine gemeinsame Rettungsaktion von Magdalena Hofmann und Aljana Rutkowski, die in der Schlussphase als Libera aufs Feld kam, war der „Winner“ zum 25:17-Satzsieg für Ansbach.

In seinen Schlussworten betonte Trainer Armin Hoefer die geschlossene Mannschaftsleistung: „Wenn eine Spielerin mal schwächelt, sind die anderen da, um den Fehler auszubügeln.“

TSV Ansbach: Hanna Benecke, Norina Weiß, Chiara Pauli, Amélie Sommer, Laura Talkovski, Magdalena Hofmann, Aljana Rutkowsii, Marlene Maruhn, Isabelle Oelschlegel, Nina Hoefer, Pia Loscher, Dominika Schäfer.


Von NORBERT DIETRICH
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