Im Drama um den in einer Bucht der Ostsee-Insel Poel feststeckenden Buckelwal keimt Hoffnung auf. Der im flachen Wasser liegende Wal bewege sich, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) am Abend. Bis zur Fahrrinne mit tieferem Wasser sei es aber noch ein Stück.
Helfer hatten zuvor Schlick unter dem Tier weggeblasen, um ihm den Start zu erleichtern. Es ist ein Kampf gegen die Zeit: In der Nacht soll der Wasserstand sinken.
Nachdem das Tier rund drei Wochen in der Bucht fest gelegen hatte, war der Wal am Morgen plötzlich losgeschwommen. Nach zwei Stunden lag er aber am Ausgang der Kirchsee genannten Bucht wieder im flachen Wasser fest.
Nach Auskunft des beauftragten Tauchunternehmers Fred Babbel soll der Buckelwal aus dem Kirchsee in die Wismarbucht und dort Richtung Nordwesten zum offenen Meer geleitet werden. Boote sollen ihm demnach den Weg nach Osten, in Richtung Wismar, versperren.
© dpa-infocom, dpa:260420-930-967198/13