Bald ein eigenes Theaterhäuschen in Burgoberbach? Der TuK träumt davon | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 19.04.2026 11:59

Bald ein eigenes Theaterhäuschen in Burgoberbach? Der TuK träumt davon

Das Grundstück mit der Hausnummer 5 hat der Theater- und Kulturverein gekauft. (Foto: Andrea Walke)
Das Grundstück mit der Hausnummer 5 hat der Theater- und Kulturverein gekauft. (Foto: Andrea Walke)
Das Grundstück mit der Hausnummer 5 hat der Theater- und Kulturverein gekauft. (Foto: Andrea Walke)

Ein eigenes Theaterhaus direkt im Ort wünscht sich der Theater- und Kulturverein (TuK) Burgoberbach. Dazu hat er ein Grundstück in der Triesdorfer Straße 5 erworben. Die Gemeinde hatte auf ihr Vorkaufsrecht verzichtet. Das Ratsgremium begrüßt das Projekt und will dabei unterstützen, Fördergelder für Baumaßnahmen zu bekommen.

Im künftigen Theaterhaus sollen „Kunst, Begegnung und Inspiration unter einem Dach vereint” werden, wie es im Newsletter des Vereins heißt. Zur Verwirklichung des Projekts werden Spenden gesammelt.

Genutzt werden derzeit mehrere Spielstätten

Aktuell bespielt der Verein die Bühne auf dem Gelände der Rangau-Klinik in Ansbach-Strüth (Musical), den Innenhof der Lichtenauer Festungsanlage (Historischer Spaziergang) oder die Turnhalle der Albrecht-von-Eyb-Grundschule (Bauerntheater) in Burgoberbach. Auf dem neuen Grundstück, auf dem sich ein Haus mit zwei Nebengebäuden befindet, könnte ebenfalls eine kleine Spielstätte entstehen, auch für ein Kostümlager wäre wohl genügend Platz.

Ein neues Theaterhaus bedeute aber nicht zwangsläufig, dass die anderen Spielstätten aufgegeben werden, heißt es aus den Reihen der Mitglieder. Zu den genauen Plänen – Umbau oder Abriss und Neubau – hat sich der Verein bislang noch nicht geäußert. Sicher ist aber, dass in das Projekt viel Arbeit und Geld gesteckt werden muss.

Hoffnung auf die Städtebauförderung

Die Gemeinde Burgoberbach hat nach Auskunft von Geschäftsleiter Alexander Barnowski bei der Regierung von Mittelfranken beantragt, den Abgrenzungsbereich der Städtebauförderung zu erweitern, sodass theoretisch auch Baumaßnahmen auf diesem Grundstück finanziell unterstützt werden könnten. Noch ist aber unklar, ob und in welchem Umfang diese förderfähig sind.

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Abgelehnt hat der Gemeinderat bei einer Gegenstimme, einen zehnprozentigen Zuschuss zum Kauf des Grundstücks für rund 220.000 Euro zu zahlen. Dies hätte einer Summe von 22.000 Euro entsprochen. Baumaßnahmen werden von der Gemeinde üblicherweise bezuschusst, „aber für Grund und Boden gab es noch nie was”, hieß es vonseiten des Gremiums. Auch andere Förderstellen lehnten dies ab.


Andrea Walke
Andrea Walke
... ist Redakteurin in der Lokalredaktion Ansbach und seit Dezember 2012 bei der FLZ. Sie fühlt sich in Rathäusern genauso wohl wie in Gerichtssälen und trifft am liebsten Menschen, die eine interessante Geschichte zu erzählen haben. Seit 2017 betreut sie redaktionell die Aktion "FLZ-Leser helfen".
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