Bayern-Präsident Hainer: So steht es um die NBA Europe | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 22.07.2026 13:03

Bayern-Präsident Hainer: So steht es um die NBA Europe

Bayern-Präsident Herbert Hainer (r) sieht einen besonderen Wert des FC Bayern für die NBA Europe. (Foto: Christian Kunz/dpa)
Bayern-Präsident Herbert Hainer (r) sieht einen besonderen Wert des FC Bayern für die NBA Europe. (Foto: Christian Kunz/dpa)
Bayern-Präsident Herbert Hainer (r) sieht einen besonderen Wert des FC Bayern für die NBA Europe. (Foto: Christian Kunz/dpa)

Beim Schritt der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA auf den europäischen Markt sieht Bayern-Präsident Herbert Hainer den deutschen Fußball-Rekordmeister in einer privilegierten Rolle. 

„Ein FC Bayern, ein Real Madrid oder ein FC Barcelona, wir bringen ja noch mal ganz was anderes ein in puncto Fan-Reichweite, Fanenthusiasmus als jetzt ein reiner Basketballclub. Und das muss alles bewertet werden, das ist auch der NBA klar“, sagte Hainer bei einer Pressekonferenz zur Vorstellung des neuen Sport-Geschäftsführers Thorsten Leibenath. 

„Ohne den FC Bayern keinen wettbewerbsfähigen Basketball“

Nach dpa-Informationen haben mehr als 20 bestehende Basketball- und Fußball-Clubs ihre Gebote für die NBA Europe eingereicht. Aus Deutschland gelten Berlin mit Basketballclub Alba und München mit dem FC Bayern die aussichtsreichsten Anwärter für einen der zwölf festen Startplätze. 

Angesprochen, ob er angesichts eines kolportierten weiteren Angebots aus München Sorge habe, sagte Hainer: „Definitiv nicht. Ich gehe mal davon aus, dass es ohne den FC Bayern hier keinen wettbewerbsfähigen Basketball geben wird.“

Die NBA Europe soll im Oktober 2027 an den Start gehen und neben den zwölf fixen Startern auch vier über die Champions League qualifizierte Teams vorsehen. Offen ist bislang, wie es mit der Euroleague - bislang die wichtigste europäische Liga im Vereinsbasketball - weitergeht.

Hainer berichtet von intensiven Gesprächen

Hainer berichtete von Gesprächen mit NBA-Boss Adam Silver und dem stellvertretenden Commissioner Mark Tatum. „Wir sprechen aber auch intensiv mit der Euroleague. Wir sind ja Shareholder der Euroleague und haben also auch eine Verpflichtung und ein Eigeninteresse, dass die Euroleague und die NBA zusammenarbeiten“, sagte der Bayern-Präsident. Mit einer Zusammenarbeit fände man „sicherlich auch die bestmögliche Lösung für den europäischen Markt“.

„Fakt ist, die NBA sagt permanent, dass sie den FC Bayern dabeihaben will. Wir sagen auch, wann immer wir gefragt werden, dass wir natürlich Interesse haben, als Basketballclub, als die deutsche Referenz, als München, als Basketballstadt, dass wir dabei sein wollen. Aber die gesamten Rahmenbedingungen müssen auch stimmen“, sagte Hainer. Die Ausgabe einer Franchisegebühr müsse sich auch irgendwann auszahlen. 

© dpa-infocom, dpa:260722-930-421617/1


Von dpa
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