Bayern und Schiris: „Lassen uns nicht den Mund verbieten“ | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 20.03.2026 12:16

Bayern und Schiris: „Lassen uns nicht den Mund verbieten“

Patrick Ittrich leitet das Spiel in München. Unter besonderem Druck? (Archivbild) (Foto: Uwe Anspach/dpa)
Patrick Ittrich leitet das Spiel in München. Unter besonderem Druck? (Archivbild) (Foto: Uwe Anspach/dpa)
Patrick Ittrich leitet das Spiel in München. Unter besonderem Druck? (Archivbild) (Foto: Uwe Anspach/dpa)

Nach der heftigen Schiedsrichter-Schelte des FC Bayern nach dem Topspiel in Leverkusen mit zwei Platzverweisen und zwei aberkannten Toren hat Sportdirektor Christoph Freund das Münchner Verhalten gegen Kritik verteidigt. „Wir werden immer als Bayern München unsere Meinung sagen. Und uns nicht den Mund verbieten lassen“, sagte Freund vor dem Heimspiel des Tabellenführers in der Fußball-Bundesliga am Samstag (15.30 Uhr/Sky).

Union Berlins Geschäftsführer Horst Heldt befürchtet nun, dass das Schiedsrichtergespann besonders im Fokus stehen werde. „Die haben es nicht einfach. Weil natürlich jede Situation ganz genau beäugt wird und begleitet wird. Und das ist nicht in Ordnung“, hatte Heldt in einer Sky-Sendung gesagt. Freund entgegnete am Freitag: „Die Befürchtungen haben wir nicht.“ 

Spielleiter in der Allianz Arena wird Patrick Ittrich sein. Der 47 Jahre alte Hamburger ist ein sehr erfahrener Spielleiter. Er hat gerade erst angekündigt, seine Schiri-Karriere am Saisonende zu beenden. 

Nach dem 1:1 in Leverkusen hatten sich die Münchner Verantwortlichen insbesondere über die Gelb-Rote Karte für Angreifer Luis Díaz nach einer vermeintlichen Schwalbe im Strafraum sowie ein nicht gegebenes Tor von Harry Kane wegen Handspiels beklagt. Ehrenpräsident Uli Hoeneß sprach sogar von „der schlechtesten Leistung eines Schiedsrichter-Teams, die ich je bei einem Bundesligaspiel erlebt habe“. 

Freund: Andere Vereine äußern auch ihre Meinung

Es sei ein Spiel „mit vielen Emotionen, vielen strittigen Entscheidungen“ gewesen, sagte Freund mit dem Abstand einer Woche: „Da wurde generell sehr viel diskutiert. Wir haben uns nach dem Spiel geärgert. Das haben wir auch gesagt. Das ist, glaube ich, auch unser Recht, wenn wir eine Meinung haben, dass wir die artikulieren. Das machen übrigens auch andere Vereine, wenn sie sich ungerecht behandelt fühlen. Dann sagen sie ebenfalls ihre Meinung.“

Der Sportdirektor ergänzte: „Für uns ist die Sache erledigt.“ Versöhnlich fügte er mit Blick auf Samstag hinzu: „Die Schiedsrichter sind ein wichtiger Teil vom Fußball. Es ist auch wichtig, dass sie geschützt werden und ihre Leistung bringen können. Das wissen alle: Vereine, Spieler, die Funktionäre und Trainer. Es wird immer wieder Spiele geben, wo es strittige Situationen gibt und wo es mal einen besseren und mal einen schlechteren Tag gibt.“

© dpa-infocom, dpa:260320-930-842943/1


Von dpa
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