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Veröffentlicht am 30.06.2026 14:35

Betrügerische Schockanrufe kommen angeblich aus dem Krankenhaus Rothenburg

Angebliche Mitarbeitende aus dem Rothenburger Krankenhaus rufen aktuell an, um an Geld für ein angebliches Medikament aus dem Ausland zu gelangen. (Archivbild: Jürgen Binder)
Angebliche Mitarbeitende aus dem Rothenburger Krankenhaus rufen aktuell an, um an Geld für ein angebliches Medikament aus dem Ausland zu gelangen. (Archivbild: Jürgen Binder)
Angebliche Mitarbeitende aus dem Rothenburger Krankenhaus rufen aktuell an, um an Geld für ein angebliches Medikament aus dem Ausland zu gelangen. (Archivbild: Jürgen Binder)

Wie der Klinikverbund ANregiomed mitteilt, wurden bei der Polizei mehrere betrügerische Schockanrufe gemeldet, die einen Bezug zum Krankenhaus haben.

Der Verbund schreibt: „Betrüger haben sich bei unterdrückter Anrufnummer als Mitarbeitende der Klinik Rothenburg ausgegeben und behauptet, ein enger Angehöriger wäre dort in Behandlung und schwebe in Lebensgefahr. Die Rettung könnte nur über ein bestimmtes Medikament erfolgen, das aus dem Ausland geliefert und sofort in bar bezahlt werden müsste.”

Mit der Betrugsmasche sei versucht worden, „Summen in hoher fünfstelliger Höhe zu erpressen”. Der Verbund bittet: „Wenn Sie selbst einen solchen Anruf erhalten, legen Sie am besten sofort auf, und gehen Sie keinesfalls auf irgendwelche Geldforderungen ein.”

Solche Anrufe, bei denen vermeintliche Ärztinnen und Ärzte den Anrufenden erzählen, dass nur mit einer großen Geldsumme eine ärztliche Behandlung möglich ist, wird von der Polizei auch als die Masche mit dem „lebensrettenden Medikament” bezeichnet. Erst im April 2026 hat es in der Stadt Ansbach sowie den Landkreisen Ansbach und Neustadt/Aisch-Bad Windsheim vermehrt derartige Anrufe gegeben.

Cora Miguletz, Dieter Hegwein und Bernd Jochmann (von links) kämpfen gegen betrügerische Anrufe und für deren Prävention. (Foto: Constantin Prosch)

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Die Zahl von Betrugsversuchen am Telefon ist gleichbleibend hoch. Die Polizei erklärt das Vorgehen der Kriminellen und verrät, wie man sich davor schützen kann.
12.02.2026 06:00
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