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Veröffentlicht am 15.08.2026 03:32, aktualisiert am 15.08.2026 21:06

Bewohner kehren nach Waldbrand in Hürtgenwald zurück

Ein Polizeifahrzeug fährt an einem Schild mit der Aufschrift „Danke an alle Helfer“ vorbei.  (Foto: Federico Gambarini/dpa)
Ein Polizeifahrzeug fährt an einem Schild mit der Aufschrift „Danke an alle Helfer“ vorbei. (Foto: Federico Gambarini/dpa)
Ein Polizeifahrzeug fährt an einem Schild mit der Aufschrift „Danke an alle Helfer“ vorbei. (Foto: Federico Gambarini/dpa)

Die Bewohner des Ortsteils Gey in Hürtgenwald dürfen in ihre Häuser zurück. Das hat der Landrat des Kreises Düren am Samstag entschieden. Die 1.800 Bewohner hatten in der Nacht auf Freitag wegen des Waldbrandes in der Nordeifel das Gebiet verlassen müssen. Die Flammen waren bis auf 250 Meter an Grundstücke herangerückt.

Bei dem Waldbrand handelte es sich nach Einschätzung der Landesregierung wohl um den größten in der Geschichte von Nordrhein-Westfalen. Bei seinem Besuch bei den Rettungskräften und Einsatzkräften hatte Ministerpräsident Hendrik Wüst bereits davon gesprochen, dass das Eindämmen des Waldbrandes vorankomme. Es sei in der Nacht zuvor gelungen, die Lage zu stabilisieren, sagte der CDU-Politiker bei einem Besuch im Einsatzgebiet.

Der Landrat hatte am Abend noch ein Gewitter und mögliche starke Winde, welche die Flammen wieder hätten anfachen können, abgewartet, bevor die Entscheidung für die Rückkehr der Bewohner gefallen war. 

Seit Donnerstagnachmittag kämpfen über 1.400 Einsatzkräfte gegen die Flammen im Hürtgenwald in der Eifel. Nach Angaben des Kreises Düren sind etwa 300 Hektar Wald von dem Brand betroffen.

© dpa-infocom, dpa:260815-930-532775/7


Von dpa
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