Zu zwei Unfällen im Bereich von Aurach (Landkreis Ansbach) kam es am Sonntag auf der Autobahn A6. Bei beiden spielte anscheinend Aquaplaning eine Rolle, wie aus dem Bericht der Ansbacher Verkehrspolizeiinspektion hervorgeht.
Zunächst verlor gegen 14.30 Uhr ein 45-Jähriger, der westlich von Aurach zwischen der Rastanlage Frankenhöhe und dem Parkplatz Hasenzagel in Fahrtrichtung Ansbach unterwegs war, die Kontrolle über seinen Porsche Cayenne. Zu dem Zeitpunkt fiel laut den Beamten starker Regen. Das Auto des Mannes kam quer zur Fahrbahn zum Stehen.
Ein nachfolgender 71-Jähriger konnte trotz Brems- und Ausweichversuchen einen Zusammenprall nicht vermeiden. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von etwa 10.000 Euro. Verletzt wurde aber niemand.
Am Abend kurz vor 20 Uhr folgte nur wenig entfernt zwischen dem Parkplatz Hasenzagel und der Anschlussstelle Aurach ebenfalls in Fahrtrichtung Ansbach ein weiterer Nässeunfall. Beim BMW i5 eines 58-Jährigen brach nach Angaben des Fahrers das Heck unvermittelt aus. Der Wagen geriet nach links in die Mittelschutzplanke, drehte sich um 180 Grad und kam entgegen der Fahrtrichtung auf der Hauptfahrbahn zum Stehen.
Dem Mann gelang es, sein Auto zu wenden und auf den Seitenstreifen zu lenken. Auch dabei herrschte mäßiger bis starker Regen, berichtete die Polizei. Der Sachschaden wurde ebenfalls auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Der 58-Jährige blieb unverletzt.
Die Verkehrspolizei merkte an, dass die Geschwindigkeit in diesem Bereich der A6 bei Nässe auf 80 km/h beschränkt ist. Wie schnell die Unfallfahrer unterwegs waren, ist dem Bericht nicht zu entnehmen.