Der Deutsche Wetterdienst warnte sowohl in der Stadt und im Landkreis Ansbach als auch im Kreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim vor Wettergefahren. Am Montag war die Situation vielerorts äußerst schwierig. Im Landkreis Ansbach fielen zahlreiche Busverbindungen aus.
Am Sonntag ging um kurz vor 18 Uhr eine amtliche Unwetterwarnung vor plötzlich überfrierender Nässe oder plötzlich gefrierendem Regen heraus. Die Warnung erfolgte gleichlautend für Stadt und Landkreis Ansbach sowie den Kreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim.
Die Erwartung war, dass am Montag den ganzen Tag über zwischen 8 und 20 Uhr hohe Glättegefahr besteht. Ausgerufen wurde die Gefahrenstufe 3 von 4, das bedeutet „Gefahr für Leib und Leben“ durch Blitzeis. Diese Sorge wurde im Lauf des Montags bestätigt. Weil vielerorts Regen auf den noch kalten Boden kam, gab es zahlreiche Probleme für Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer.
Im Landkreis Ansbach fielen zahlreiche Busverbindungen aus. Laut einer Pressemitteilung des Landratsamtes Ansbach waren folgende Busverbindungen betroffen: 707, 715, 716, 717, 718, 719, 736, 737, 738, 739, 741, 821, 823, 825, 826, 827, 829, 874, 875 und 877. Die Buslinien fuhren ab dem frühen Nachmittag wieder, jedoch kann es weiterhin zu Ausfällen und Verzögerungen kommen, wie das Landratsamt in der Pressemitteilung erklärte.
Laut der Pressestelle des Landratsamtes informierte das Schulamt in den Morgenstunden die verschiedenen Lehranstalten darüber, dass Schülerinnen und Schüler länger in der Schule verweilen müssen, sollten die Busse ausfallen. Eine Information an die Eltern erfolgte danach durch die jeweiligen Schulen.