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Veröffentlicht am 02.01.2026 14:09

Nach Wochen ohne Schnee: Jetzt zieht in der Region der echte Winter ein

Der Winter hat Westmittelfranken im Griff: Am Freitag kommt in der Region noch einmal Schnee dazu, es wird stellenweise glatt und windig. Perspektivisch stehen zapfige Tage und Nächte bevor.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldet als groben Rahmen für Bayern feuchtkalte Luft, die in mehreren Schüben herangeführt wird – mit zeitweisem Schneefall, Glätte und kräftigen Böen.

Für Stadt und Landkreis Ansbach sowie den Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim heißt das: Zum Start ins Wochenende liegt der Schwerpunkt vielerorts auf Schnee und rutschigen Straßen, am Wochenende wird es insgesamt kälter – und in den Nächten setzt sich Frost deutlicher durch. In Ansbach fielen am Freitagmorgen rund zwei Zentimeter Neuschnee. Die Prognosedienste wetteronline.de und wetter.de rechnen mit weiterem Schneefall und stürmischen Böen, am Sonntag liegen die Höchstwerte dort bei etwa -2 Grad.

So wird das Wetter in den kommenden Tagen

Samstag: Dichte Wolken dominieren, dazu sind noch einzelne Schneeschauer möglich. Am mildesten bleibt es tagsüber in Neustadt/Aisch mit Werten um 0 Grad, während es in Ansbach und Bad Windsheim eher bei -1 Grad bleibt. Nachts wird es frostig, Glätte bleibt möglich.

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Sonntag: Es wird insgesamt noch kälter. In Rothenburg sinkt die Höchsttemperatur auf etwa -3 Grad, in Dinkelsbühl liegt sie um -2 Grad. Niederschlag wird eher vereinzelt erwartet – dafür setzt sich der Frost stärker durch.

Geht der Schneefall so weiter?

Ein durchgehender Schneefall über Tage zeichnet sich nach den vorliegenden Werten nicht ab – eher vereinzelte Schneeschauer und zunehmend Frost.

Am Montag zeigt sich vor allem die Kälte: In Ansbach werden etwa -6 bis -4 Grad genannt, in Dinkelsbühl sogar bis -7 Grad. Die DWD-Meldung für Bayern passt dazu: In Nordbayern kann es trüb werden (Hochnebel/Nebel), insgesamt bleibt es winterlich.

Reicht's fürs Schlittenfahren?

Die besten Chancen auf eine brauchbare Schneedecke liefern Rothenburg und Dinkelsbühl: Dort sind für den Freitag zwei bis fünf Zentimeter angegeben. In Bad Windsheim und Neustadt fällt die erwartete Neuschneemenge geringer aus. Entscheidend ist am Ende, ob der Schnee liegen bleibt – dabei hilft der zunehmende Frost in den Nächten.

Eislauf auf Seen und Flüssen

Bei Eisflächen ist Vorsicht angesagt: Minusgrade sorgen zwar für Eisbildung, das bedeutet aber nicht automatisch tragfähiges Eis. Als grobe Faustregel gilt: Erst ab etwa 15 Zentimetern klaren, tragfähigen Eises wird es überhaupt sicher – bei Flüssen bleibt es wegen Strömung und wechselnder Eisdicke besonders riskant.

Die Wasserwacht Bayern warnt in einer Pressemitteilung davor, zugefrorene Seen, Flüsse und Weiher zu betreten, auch wenn die Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt liegen. Die Eisflächen seien nicht verlässlich tragfähig. Für die kommenden Tage gilt deshalb: Nur dort aufs Eis, wo Flächen offiziell geprüft oder freigegeben sind.

Die Chancen einer Rutschpartie auf dem Eis stehen jedoch nicht schlecht: In der kommenden Woche werden täglich Tiefsttemperaturen von -10 Grad Celsius unterschritten.

Durch den Schneesturm kaum zu erkennen: der Hofgarten in Ansbach.  (Foto: Johannes Hirschlach)
Durch den Schneesturm kaum zu erkennen: der Hofgarten in Ansbach. (Foto: Johannes Hirschlach)
Durch den Schneesturm kaum zu erkennen: der Hofgarten in Ansbach. (Foto: Johannes Hirschlach)
Die Räumdienste der Städte und Gemeinden hatten am Freitagmorgen in Westmittelfranken viel zu tun. (Foto: Andreas Reum)
Die Räumdienste der Städte und Gemeinden hatten am Freitagmorgen in Westmittelfranken viel zu tun. (Foto: Andreas Reum)
Die Räumdienste der Städte und Gemeinden hatten am Freitagmorgen in Westmittelfranken viel zu tun. (Foto: Andreas Reum)
Matsch und Schnee auf den Straßen: Im Westmittelfranken kam es zu mehreren Unfällen. (Foto: Gudrun Bayer)
Matsch und Schnee auf den Straßen: Im Westmittelfranken kam es zu mehreren Unfällen. (Foto: Gudrun Bayer)
Matsch und Schnee auf den Straßen: Im Westmittelfranken kam es zu mehreren Unfällen. (Foto: Gudrun Bayer)

René Chlopotowski
René Chlopotowski
Volontär
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