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Veröffentlicht am 19.12.2023 16:35

Brandschutz in der Feuchtwanger Spielbank ist garantiert

Die Spielbank in Feuchtwangen: Ein Hinweis zur Löschwasserversorgung auf dem Areal sorgte jetzt für Diskussionen zum Brandschutz. (Foto: Herbert Dinkel)
Die Spielbank in Feuchtwangen: Ein Hinweis zur Löschwasserversorgung auf dem Areal sorgte jetzt für Diskussionen zum Brandschutz. (Foto: Herbert Dinkel)
Die Spielbank in Feuchtwangen: Ein Hinweis zur Löschwasserversorgung auf dem Areal sorgte jetzt für Diskussionen zum Brandschutz. (Foto: Herbert Dinkel)

Ein Defizit beim Brandschutz in der Spielbank sieht der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Kühnhardt, Matthias Brenner: In der Bürgerversammlung in Feuchtwangen-Mosbach mahnte er, dass die Löschwasserversorgung nicht ausreiche.

Dazu sprach Bürgermeister Patrick Ruh von einer Frage des laufenden Bauunterhalts. Er werde das „in den nächsten Monaten in Verbindung mit den geplanten energetischen Investitionen auf die Tagesordnung nehmen“ und die Situation prüfen lassen, sagte er anschließend zur FLZ. Aktuell sei der Brandschutz aber garantiert.

Die „Erstversorgung ist akut gewährleistet“, bestätigte auch Kreisbrandinspektor (KBI) Holger Frohwieser und verwies auf die Sprinkler-Anlage in dem Gebäude. Diese werde über Fernwasser-Hydranten bedient. Zudem könne im Ernstfall auch Wasser aus der Wörnitz hergeleitet werden. Allerdings würde ein eigenes Rückhaltebecken einen zusätzlichen Wasserbedarf abdecken. Letztlich hänge eine große Lösung jedoch von den Finanzmitteln ab.

Darüber hinaus wurde in der Bürgerversammlung nach dem Planungsstand für ein gemeinschaftliches Gerätehaus der Feuerwehren Mosbach, Reichenbach und Kühnhardt, die im Rahmen des „Feuchtwanger Modells“ als jeweils eigene Einheiten im „Dreier-Verbund“ kooperieren, gefragt. Dazu erklärte Bürgermeister Ruh, die Stadt habe mit den Kommandanten einen Vorzugsstandort in Mosbach ins Auge gefasst. Doch weil der Grunderwerb noch nicht erfolgt ist, sei eine zeitliche Voraussage noch nicht möglich.

Derweil sei es denkbar, das neue Feuerwehrhaus in Krapfenau, dessen Ortswehr mit der in Wehlmäusel zusammenarbeitet, als Vorbild genommen wird. Damit könnte die Stadt „bestenfalls sogar auf eine Architektenplanung verzichten“.

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Mit Blick auf ein gemeinsames Gerätehaus meinte Kreisbrandinspektor Frohwieser im Gespräch mit der FLZ zudem, dies könne ein Schritt hin zu einer künftigen Einheit der drei Wehren sein und nannte als Beispiel die Fusion zur Freiwilligen Feuerwehr Breitenau-Ungetsheim in diesem Jahr. Allerdings liege die Entscheidung dafür allein bei den Wehren. Indes werde die Stadt als Eigentümerin der bisherigen Gerätehäuser über deren künftige Nutzung befinden.

Bergnerzeller warten auf Informationen

Kritik gab es in der Versammlung, dass städtische Maßnahmen in den Ortsteilen zu zögerlich umgesetzt würden. So warte man in Bergnerzell auf Informationen zur Kanalsanierung: „Die Leute wissen nicht, was wann geschehen wird“, hieß es.

Dazu stellte Bürgermeister Patrick Ruh eine eigene Bürgerversammlung in Aussicht, bei der über das weitere Vorgehen gesprochen werde. So böte sich unter anderem an, die Beseitigung des Kanal-Problems zeitgleich mit der Glasfaser- und der Fernwasserversorgung zu bündeln. Die Dauer der Arbeiten gab Ruh – ab dem Termin der Versammlung – mit rund zwei Jahren an.

Weiter monierte ein Anwohner, dass die Sanierung eines Straßenstücks in Kühnhardt bereits seit 2017 angekündigt sei. Aber: „Es rührt sich nichts.“ Die Frage zum Zeitplan konnte Ruh zwar nicht beantworten, sprach aber von einer „gewissen Vorrangbehandlung“.

Bereits im Vorfeld der Versammlung hatte ein Bürger aus Kühnhardt moniert, dass das Geld für die Instandhaltung der Feldwege nicht reiche. Dazu sagte Ruh, die Stadt zahle künftig einen deutlich höheren Anteil dieser Kosten, während die Jagdgenossenschaft dann noch 25 Prozent übernehmen müsse.

Bisher sei der Aufwand dafür hälftig geteilt worden. Davon abgesehen stünden für die Jagdgenossenschaft Mosbach nach wie vor 34.000 Euro bereit, die bisher noch nicht abgerufen worden seien.


Von Herbert Dinkel
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