In vielen Haushalten dürften Ende Juni TV-Kabelverträge auslaufen. Eine gute Gelegenheit für Betroffene, den Markt, die Preise und die eigenen Bedürfnisse rund ums lineare Fernsehen auszuloten, gegebenenfalls den alten Vertrag zu kündigen und einen neuen abzuschließen, berichtet das Telekommunikationsportal „Teltarif.de“.
Der Hintergrund: Seit Anfang Juli 2024 mussten Mieterinnen und Mieter nicht länger pauschal über die Nebenkosten für Kabel-TV bezahlen, falls es einen Sammelvertrag fürs Haus gab. Wer Fernsehen weiter per Kabel empfangen wollte, musste einen Einzelnutzervertrag mit dem Kabelnetzbetreiber vor Ort abschließen.
Wer also damals zum 1. Juli 2024 einen neuen TV-Kabel-Vertrag abgeschlossen hat, für den läuft nun oftmals eine Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten aus - und er sollte sich bis Ende Mai überlegen, ob der Vertrag überhaupt oder in dieser Form noch benötigt wird, um die Kündigungsfrist nicht zu verpassen. Sonst verlängert sich der Vertrag, wenn auch nur noch von Monat zu Monat.
Möglicherweise wird der Anschluss auch teurer, weil ein während der Vertragsmindestlaufzeit gewährter Rabatt entfällt. Weil die Kündigungsfrist oftmals einen Monat zum Ende der Mindestvertragslaufzeit beträgt, muss die Kündigung in vielen Fällen also spätestens bis 31. Mai beim Anbieter eingegangen sein. Die Experten raten, über den verpflichtenden Kündigungsbutton auf den Internetseiten der Anbieter zu kündigen, der direkt und ohne Log-in in den Kundenbereich der Seite verfügbar sein muss.
An möglichen TV-Alternativen mangelt es nicht. Der Empfang von linearem Fernsehen ist neben Kabel (DVB-C2) grundsätzlich noch über diese drei Wege möglich:
Laut „Teltarif.de“ sprechen diese Gründe für eine sofortige Kündigung des auslaufenden Kabel-TV-Vertrags:
Und folgende Gründe sprechen den Experten zufolge dafür, den TV-Kabelanschluss zu behalten beziehungsweise den Kabel-TV-Vertrag zu verlängern:
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