Die Bürgerliste hat ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die am 8. März 2026 stattfindende Wahl zum Gemeinderat in Bechhofen aufgestellt. Der neue Name soll die Verantwortung für das gesamte Gebiet der Marktgemeinde stärker verdeutlichen.
Bislang war die Gruppierung, die sich als unabhängiger und überparteilicher Zusammenschluss bezeichnet, unter dem Namen Bechhöfer Liste angetreten, wie in einer Mitteilung informiert wird. Nach der Umbenennung wurde im Juli dieses Jahres ein eingetragener Verein gegründet, mit dem die Bürgerliste laut eigenen Worten weitere Mitglieder gewinnen und ihre Position im Gemeinderat stärken möchte.
Die Ziele und Inhalte für die kommende Wahl wurden bei der Zusammenkunft vorgestellt: Die Gruppierung möchte laut eigenem Bekunden ihren Beitrag leisten, in Bechhofen eine lebendige demokratische Gemeinschaft zu ermöglichen. So sollen die Bedürfnisse aller Altersgruppen bei den politischen Entscheidungen Beachtung finden. Dazu sei auch die Altersstruktur der Bürgerliste hilfreich, die eine Kombination aus jüngeren und älteren Kandidatinnen und Kandidaten aufweise, wie es in der Mitteilung heißt.
Auf der Bürgerliste stehen sieben Frauen und 13 Männer. Zusammen mit den vier Ersatzkandidaten sind die 24 Bewerberinnen und Bewerber im Alter von 19 bis 71 Jahren. Der Altersdurchschnitt liegt bei 47 Jahren.
Im Rahmen der Versammlung wurde auch die Reihenfolge auf der Liste festgelegt. Vom Gremium wurden Joachim Hartnagel, Christian Hückelkamp, Herbert Eisermann, Karin Buchner, Norbert Kunzelmann, Gerhard Rieß, Thomas Rupp, Siegfried Dörsch, Dominik Arold, Christian Reihs, Gabi Fischer, Matthias Miehlich, Oliver von Guérard, Johanna Weigl, Beatrix Getze, Nadja Essler, Andreas Wagner, Thomas Walton, Barbara Weigl und Dr. Melissa Speckhardt nominiert. Die Ersatzleute Rene Buchner, Christian Schmidt, Andreas Buchner und Rafael Adler ergänzen das Team.
Die anwesenden Kandidatinnen und Kandidaten stellten sich persönlich vor und berichteten von ihrem beruflichen Werdegang, ihren Interessen und ihren gesellschaftlichen Einbindungen in Vereins- und Ehrenamtsarbeit. Zur Einstimmung auf das zukünftige Mitwirken der Vereinsmitglieder in der Kommunalpolitik führte der Fraktionsvorsitzende Joachim Hartnagel anschließend durch eine Präsentation. Darin wurde ein Resümee der vergangenen Entwicklungen in der Marktgemeinde gezogen und ein Blick auf die Herausforderungen geworfen.