Bürgermeister in Feuchtwangen erfreut: Spatenstich noch in diesem Jahr möglich? | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 11.06.2024 13:07

Bürgermeister in Feuchtwangen erfreut: Spatenstich noch in diesem Jahr möglich?

Auf Hochtouren läuft derzeit in Feuchtwangen die Erschließung des neuen Industriegebiets West II. (Foto: Stadt Feuchtwangen/Rebecca Weber)
Auf Hochtouren läuft derzeit in Feuchtwangen die Erschließung des neuen Industriegebiets West II. (Foto: Stadt Feuchtwangen/Rebecca Weber)
Auf Hochtouren läuft derzeit in Feuchtwangen die Erschließung des neuen Industriegebiets West II. (Foto: Stadt Feuchtwangen/Rebecca Weber)

Am nördlichen Ortseingang Feuchtwangens entsteht derzeit an der Bundesstraße 25 auf einer Fläche von rund elf Hektar das neue Industriegebiet West II. Seit Mitte März laufen die Erschließungsarbeiten – bislang planmäßig.

Abgeschlossen sind inzwischen bereits die Kanalbauarbeiten sowie die Verlegung der Gas- und Wasserleitungen, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus. „Momentan werden die beiden neuen Bushaltestellen entlang der B25 errichtet sowie weitere Versorgungsleitungen, unter anderem für Telekommunikation und die künftige Beleuchtung, verlegt“, wird Holger Hutmann vom städtischen Tiefbauamt zitiert.

Zwei neue Bushaltestellen sind geplant

Seit Montag, 10. Juni, bis voraussichtlich Ende Juli ist die Bundesstraße dann im Bereich zwischen dem Kreisverkehr B25/Staatsstraße 1066 bis zur Abzweigung nach Weiler am See für den gesamten Verkehr gesperrt. Während dieser Zeit werden die Querungen von Versorgungsleitungen sowie zum Ableiten des anfallenden Oberflächenwassers aus dem Industriegebiet hergestellt.

Darüber hinaus wird die Bundesstraße im Zuge der Vollsperrung für die beiden geplanten neuen Bushaltestellen entsprechend verbreitert und die bestehenden Querungsinseln im Bereich des Kreisels umgebaut, wird weiter informiert.

Neben den beiden Haltestellen entstehen im Rahmen der Erschließungsarbeiten zwei Regenrückhaltebecken östlich der B25. Außerdem wird der Radweg ab der Industriestraße Höhe Rehau bis zum Kreisel verlängert und auf 2,5 Meter verbreitert.

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Bereits im Vorfeld Stromleitungen abgebaut

„Neu angelegt wird auch ein Geh- und Radweg beziehungsweise Wirtschaftsweg entlang des neuen Industriegebiets West II ab dem Kreisverkehr bis zur Abzweigung nach Weiler am See“, erklärt Hutmann.

Bereits im Vorfeld der Erschließung mussten Stromleitungen abgebaut und unter die Erde verlegt werden. Auch der entsprechende ökologische Ausgleich ist inzwischen umgesetzt. Aufgeteilt auf vier Flurstücke in Feuchtwangen und im Stadtteil Heilbronn mit einer Gesamtfläche von gut 13 Hektar wurden hierbei extensive Streuobstwiesen mit insgesamt 75 Obstbaumhochstämmen angelegt.

Gesamtkosten von 2,5 Millionen Euro

Die Gesamtkosten für die Erschließung des Industriegebiet West II belaufen sich nach gegenwärtiger Kalkulation auf rund 2,5 Millionen Euro, wobei der Eigenanteil der Stadt Feuchtwangen bei rund 1,4 Millionen Euro liegt.

Die Kosten für die neuen Bushaltestellen und den Geh- und Radweg in Höhe von zirka 788.000 Euro trägt laut der Pressemitteilung das Staatliche Bauamt Ansbach. Dazu übernehmen die Stadtwerke Feuchtwangen etwa 366.000 Euro für Grabarbeiten der Versorgungsleitungen.

Erster Spatenstich theoretisch noch in diesem Jahr möglich

Ende November sollen die Arbeiten nach aktuellem Zeitplan abgeschlossen sein. „Damit können theoretisch noch in diesem Jahr die Unternehmen den ersten Spatenstich für ihren Betrieb im neuen Feuchtwanger Industriegebiet West II setzen“, zeigt sich Bürgermeister Patrick Ruh in der Mitteilung erfreut. Das Interesse ist laut dem Rathauschef schon jetzt enorm. Reserviert sind demnach bereits rund acht Hektar für zwei ansässige Unternehmen, die sich in Feuchtwangen zielgerichtet erweitern wollen.

„Mit neuen Gewerbeflächen bleiben wir für Unternehmen als Standort langfristig attraktiv und können damit neue Arbeitsplätze und nachhaltige Wachstumsmöglichkeiten vor Ort schaffen“, betont Ruh abschließend.

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