Der Baum steht – Die Kirchweih 2026 in Neustadt/Aisch geht los | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 05.06.2026 20:25

Der Baum steht – Die Kirchweih 2026 in Neustadt/Aisch geht los

Mit vereinten Kräften stemmten die Ficht'n Lupfer den 21 Meter großen Kirchweihbaum auf dem Neustädter Marktplatu in die Höhe. In den Pausen sorgten die Bläsergruppe Obersteinbach und die Maitanz-Gruppe Burgbernheim für Unterhaltung (Foto: Mirko Fryska)
Mit vereinten Kräften stemmten die Ficht'n Lupfer den 21 Meter großen Kirchweihbaum auf dem Neustädter Marktplatu in die Höhe. In den Pausen sorgten die Bläsergruppe Obersteinbach und die Maitanz-Gruppe Burgbernheim für Unterhaltung (Foto: Mirko Fryska)
Mit vereinten Kräften stemmten die Ficht'n Lupfer den 21 Meter großen Kirchweihbaum auf dem Neustädter Marktplatu in die Höhe. In den Pausen sorgten die Bläsergruppe Obersteinbach und die Maitanz-Gruppe Burgbernheim für Unterhaltung (Foto: Mirko Fryska)

Schon von weitem ragt sie wieder gut sichtbar auf dem Neustädter Marktplatz, in die Höhe. 21 Meter misst der stolze Baum, den die Ficht'n Lupfer mit etlichen, wohlgesetzten Pausen in die Senkrechte stemmten. Dabei zeigte sich wieder einmal, dass die 25-köpfige Gruppe ein bestens eingespieltes Team ist.

Zahlreiche Frauen, Männer und Kinder hatten sich schon frühzeitig auf dem Marktplatz eingefunden, um einen guten Platz in einer der ersten Reihen zu ergattern. So ließ sich das Spektakel bei kühlen Getränken, Eis, Grillwürsten und anderen Speisen gut verfolgen. Natürlich wurden auch die Aktiven immer wieder kräftig angefeuert.

Das Feuerwerk in den Aischwiesen gehört zur Kirchweih-Tradition in Neustadt/Aisch. (Archivbild: Mirko Fryska)

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Nach dem Einholen des Baums hatten sich die „Baumaufsteller” zunächst am Großparkplatz vor dem Neustädter Schloss getroffen. Es gab letzte Instruktionen von Oliver Cesinger, dann machte man sich, begleitet von der Bläsergruppe Obersteinbach und der Polizei, mit der mit bunten Bändern geschmückten Fichte auf den Weg zum Marktplatz, auf dem der Tross schon sehnlichst erwartet wurde.

THW sicherte den Platz ab

Das THW hatte bereits ein weiträumiges Areal eingezäunt, welches dafür sorgte, dass für das Publikum diese Fläche aus Sicherheitsgründen tabu blieb. Während sich die Ficht'n Lupfer ans schweißtreibende Aufstellen des Baums machten, sorgten die Musikerinnen und Musiker für zünftige Kirchweih- und Blasmusik, zu der die Maitanz-Gruppe Burgbernheim ihre Tänze präsentierte und so für gute Unterhaltung und tolle Kirchweihatmosphäre sorgte.

Stück für Stück schob sich die Fichte langsam in die Höhe. Nach rund 40 Minuten hatte sie die Endposition erreicht und der mit roten und weißen Bändern herausgeputzte Baum war sicher in seiner Halterung „verstaut”. Die alten Hasen unter den Ficht'n Lupfern warfen noch einen prüfenden Blick auf das Ganze, und dann war für dieses Jahr die Mission erfüllt. Nach dem Gruppenbild mit Bürgermeister Alexander Müller konnten auch sie kräftig feiern und sich wie die stattliche Besucherschar auf den Kirchweihumzug am Samstag freuen.

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Kirchweihumzug ist um 14 Uhr am Marktplatz

Dieser wird um 14 Uhr auf dem Marktplatz erwartet und einen Stopp einlegen. Die Stadtkapelle Frankenland lädt dort zu einem Platzkonzert ein und sorgt für den musikalischen Rahmen, zu dem die Tänzerinnen und Tänzer ihre Runden drehen. Der Tross setzt sich dann nach einem Zwischenstopp vor dem Geburtshaus von Adolph Scherzer, wo der bayerische Defiliermarsch gespielt wird, weiter in Richtung Festplatz in Bewegung.

Dort werden schon etliche vor dem Musikpavillon warten, um nach dem Festbieranstich durch Bürgermeister Müller einen der ersten Krüge mit Freibier zu erhaschen. Bekanntlich ist so ein Fass schnell geleert und dann gilt es, selbst für den Gerstensaft aufzukommen. Nun hoffen alle, dass das Wetter mitspielt und alle das Fest der Feste im Landkreis möglichst regenfrei bei angenehmen Temperaturen genießen können.

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