Deutsche vegane Grillmeisterschaft: Die Sieger kommen aus Hessen | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 23.04.2023 12:33

Deutsche vegane Grillmeisterschaft: Die Sieger kommen aus Hessen

Die Fire Rebels BBQ freuen sich euphorisch über ihren Titel Deutsche Meister des veganen Grillens. (Foto: Sylvia Fehlinger)
Die Fire Rebels BBQ freuen sich euphorisch über ihren Titel Deutsche Meister des veganen Grillens. (Foto: Sylvia Fehlinger)
Die Fire Rebels BBQ freuen sich euphorisch über ihren Titel Deutsche Meister des veganen Grillens. (Foto: Sylvia Fehlinger)

Heiß her ging es am Freitag und Samstag im wahrsten Sinn des Wortes auf dem Gelände der Firma Hartmann in Bad Windsheim. Bei der zweiten Auflage der Deutschen Meisterschaft im veganen Grillen traten insgesamt elf Teams gegeneinander an.

Rund 6000 Grill-Fans hatten sich laut Veranstalter an den beiden Tagen eingefunden, um sich durch die Kreationen der elf Gruppen zu kosten, die aus Bayern, Hessen, Berlin oder sogar aus der Schweiz und Österreich angereist waren.

Am Freitag wurde zunächst der „Grilldorado Freestyle-Pitmaster“ gekürt. Diesen Titel holte sich das Bad Windsheimer „Team Good“. Als Sieger der zweiten veganen deutschen Grillmeisterschaft ging am Samstag dann das siebenköpfige Team der „Fire Rebels BBQ“ aus Hessen hervor, die sich nicht nur einen repräsentativen Pokal, sondern auch einen Grill im Wert von rund 2900 Euro erarbeitet hatten. Diesen spenden sie nun an den Verein Traum-Ritter, wie Hartmann-Geschäftsführer Armin Siemandel erklärte.

Kein Standard-Grillgut

Die Fire Rebels BBQ schafften es, einen raffinierten veganen Hauptgang und ein Dessert mit einem extrem guten Aroma auf ihrem Grill zuzubereiten, überzeugten damit die Jury der „German Barbecue Association“ mit dem Parsberger Jörg Birr als Jurymarschall, und belegten somit in den beiden Kategorien den ersten Platz. Lediglich die Vorspeise konnten sie nicht für sich entscheiden. Sei's drum: Der Gesamtsieg war den Hessen nicht zu nehmen. Platz zwei in der Gesamtwertung holte sich Team Good und Platz drei ging an die „Berlin BBQ Brothers“.

Einfach war es wirklich nicht, denn die für diesen Wettbewerb einheitlich vorgeschriebenen Zutaten, wie Champignons, Spargel, Pastinaken, Rhabarber, Rote Beete und Haferflocken, sind nicht eben Standardware fürs Grillen. Diese hatten Armin Siemandel und sein Team für die Teilnehmer in Körbe gepackt und mit guten Wünschen für ein geschmackvolles Ergebnis übergeben.

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„Vegan war so spannend. Wir wollten den Menschen mit diesem Wettbewerb ganz einfach einmal zeigen, dass sich nicht nur Fleisch auf einem Grill lecker zubereiten lässt, sondern auch Gemüse und andere fleischlose Zutaten“, erklärte Siemandel den Sinn des Wettbewerbs.

40 Aussteller aus der Barbecue-Szene

Begeistert aufgenommen wurde die Idee jedenfalls. Zwei Tage lang grillten und feierten die Teilnehmer und ihre Gäste die fantasievoll aufbereiteten Kreationen und hatten jede Menge Spaß miteinander.

Beflügelt haben diese vegane Grillmeisterschaft 40 Aussteller aus der Barbecue-Szene, die vom Grillbesteck über kostspielige Grills mit unterschiedlicher Befeuerung, wie Holz, Gas, Strom oder Holzkohle, die entsprechende Hitze und das charakteristische Aroma von gegrilltem Gut erzeugen.

In etwa 60 Zelten konnte jeder Grill-Fan finden, was er sich schon immer für seine geselligen Nachmittage oder Abende im Freien gewünscht hatte – und zum Teil auch gleich mit nach Hause nehmen.


Von Sylvia Fehlinger
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