Die Dinkelsbühler Hospizgruppe sucht Helfer | FLZ.de | Stage

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 22.02.2023 15:55

Die Dinkelsbühler Hospizgruppe sucht Helfer

Für Schwerstkranke, Sterbende sowie deren Angehörige da zu sein, erfordert die Bereitschaft, sich auf andere Menschen und ihre Situation einzulassen. Hierfür werden Hospizbegleiter speziell geschult. (Foto: Jim Albright)
Für Schwerstkranke, Sterbende sowie deren Angehörige da zu sein, erfordert die Bereitschaft, sich auf andere Menschen und ihre Situation einzulassen. Hierfür werden Hospizbegleiter speziell geschult. (Foto: Jim Albright)
Für Schwerstkranke, Sterbende sowie deren Angehörige da zu sein, erfordert die Bereitschaft, sich auf andere Menschen und ihre Situation einzulassen. Hierfür werden Hospizbegleiter speziell geschult. (Foto: Jim Albright)

Schwerkranke zu begleiten, Sterbenden nahe zu sein und Angehörige zu unterstützen, dies ist das Aufgabenfeld von Hospizbegleitern. Dazu bedarf es Frauen und Männern, die sich für diesen Dienst speziell schulen lassen. Die Hospizgruppe Dinkelsbühl bietet die entsprechende Ausbildung an.

Wie es in einer Pressemitteilung heißt, wird diese wieder in Zusammenarbeit mit der Hospizakademie Nürnberg und dem Hospizverein in Uffenheim abgehalten. Wer sich für die ehrenamtliche Hospizarbeit interessiert, kann sich bei der Vorsitzenden der Dinkelsbühler Gruppe, Hannelore Weißmann, melden. Sie erteilt unter den Telefonnummern 09835/96888 oder 0171/1814517 weitere Auskünfte. Die Ausbildung sei für die angehenden Begleiter kostenfrei, betont Weißmann. Start ist bereits im März.

Wissen und Einfühlsamkeit wichtig

Für Schwerstkranke, Sterbende sowie deren Angehörige da zu sein, erfordere die Bereitschaft, sich auf andere Menschen und ihre Situation einzulassen, macht Weißmann deutlich. „Eine gesunde Selbsteinschätzung, Wissen und Einfühlsamkeit gehören dazu, doch auch Zeit und Ausdauer.“ Die angehenden Hospizbegleiter müssen Teamfähigkeit mitbringen, genauso wie die Bereitschaft, sich ehrenamtlich zu engagieren. „In welchem Umfang, das bleibt jedem selbstverständlich frei überlassen“, erläutert Hannelore Weißmann.

Die insgesamt 100 Stunden umfassende Ausbildung wird in diesem Jahr einmal im Monat stattfinden. Jeweils am Freitagnachmittag und den ganzen Samstag über werden die Interessierten geschult.

Themen wie die Wahrnehmung am Krankenbett, das Einschätzen von Situationen, die Rahmenbedingungen der häuslichen Pflege, Fragen der Patientenverfügung oder Trauer und Abschied würden durch Fachleute näher gebracht und erörtert. Zur Ausbildung gehören im Weiteren verbale und nonverbale Kommunikation, ethische und religiöse Anschauungen in der Sterbebegleitung, Gesprächsführung sowie Möglichkeiten und Grenzen der Begleitung.

Das könnte Sie auch interessieren
„Schlaraffenland“: Wein- & Honigfest in Krassolzheim lockt in den Oberen Ehegrund150 Jahre Feuerwehr Herrieden: Ein Festzug mit 1900 Teilnehmenden als HöhepunktWechselhafte Geschichte: Feuerwehr Ermetzhofen feiert 150-jähriges BestehenMit Flohmarkt und Blaulicht-Einblicken: Freibad-Eröffnung in LichtenauAnsbacher Wahlhelfende warten noch immer aufs „Erfrischungsgeld”Verabschiedung von Rothenburger Stadträten: 282 Jahre ErfahrungViel Applaus und Standing Ovations für ehemalige Stadtratsmitglieder in RothenburgÄra in Hemmersheim: 24 gemeinsame Jahre als erster und zweiter BürgermeisterDie Berufsschulen in Bad Windsheim, Neustadt und Scheinfeld werden vereintGegen den Mähtod: Münchsteinacher Kindergartenkinder begeben sich auf RehkitzsucheErste Sitzung in Ippesheim: Spannende Jahre sind zu erwartenNeuer Markt Erlbacher Rat ist bunter geworden: Die Grünen sind nun dabeiInvestition in die Sicherheit: Schnelldorfer Feuerwehr hat neues MehrzweckfahrzeugIn Triesdorf zeigen junge Bäuerinnen und Bauern, wie man eine Kuh richtig melktElfjährige ist Dauerpraktikantin bei einem Bestatter in Flachslanden

Im vergangenen Dezember feierte die Hospizgruppe Dinkelsbühl ihr 25-jähriges Bestehen. „Trotz der langen Zeit sind immer noch Gründungsmitglieder im Einsatz“, berichtet Hannelore Weißmann. Etliche Grundausbildungen haben die Verantwortlichen der Hospizgruppe in den zurückliegenden Jahren bereits angeboten.

north