Gemeinsame Zukunft: Die Caritasverbände Neustadt/Aisch und Fürth fusionieren | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 27.05.2026 16:17

Gemeinsame Zukunft: Die Caritasverbände Neustadt/Aisch und Fürth fusionieren

Unter dem diesjährigen bundesweiten Caritas-Motto „Zusammen geht was“ schauen die Mitglieder beider Verbände optimistisch in die Zukunft. (Foto: Michelle Richter)
Unter dem diesjährigen bundesweiten Caritas-Motto „Zusammen geht was“ schauen die Mitglieder beider Verbände optimistisch in die Zukunft. (Foto: Michelle Richter)
Unter dem diesjährigen bundesweiten Caritas-Motto „Zusammen geht was“ schauen die Mitglieder beider Verbände optimistisch in die Zukunft. (Foto: Michelle Richter)

Mit einem einmütigen Votum machten die beiden Mitgliederversammlungen der Caritasverbände Scheinfeld und Landkreis Neustadt/Aisch–Bad Windsheim sowie Stadt und Landkreis Fürth den Weg frei für eine gemeinsame Zukunft beider Caritasverbände. Darüber informierten die Verantwortlichen nun in einer Pressemitteilung.

Im Pfarrzentrum St. Marien in Langenzenn stimmten die Caritas-Mitglieder dem neuen Verband zu, der nach der Eintragung ins Vereinsregister den Namen „Caritasverband Fürth und Neustadt/Aisch“ tragen wird. Die beiden hauptamtlichen Vorstände Andreas Schilling (Neustadt) und Michael Bischoff (Fürth) machten deutlich, dass es nicht um „Einsparungen“ gehe. „Mit der Fusion wollen wir unsere sozialen Angebote für die Menschen in der Region weiter ausbauen, indem wir von unserem wechselseitigen Kompetenzzuwachs profitieren.“

Man ergänze sich bei vielen Arbeitsfeldern – von der Freiwilligenarbeit über den Betreuungsverein und die Wohnungslosenarbeit bis hin zum Quartiersmanagement, betonten Schilling und Bischoff: „Wir verfügen schon heute über viele Standorte in städtischen und ländlichen Regionen mit großer sozialer Bandbreite und über ein starkes Netzwerk mit Kommunen, Kirchen, Bildungseinrichtungen und Gesellschaft.“

Ziel: „ein leistungsfähiger Verband”

Mit über 300 Mitarbeitenden, rund 500 aktiven Ehrenamtlichen und 430 Mitgliedern entsteht laut Pressemitteilung „ein leistungsfähiger Verband”, der sich künftig um 15.000 Klienten, Patienten und Besucherinnen und Besuchern in seinen Einrichtungen, Beratungsstellen und Hilfsangeboten kümmern werde.

Von den Mitgliedern wurden als neue Aufsichtsratsmitglieder André Deraëd, Klaus Gimperlein, Bettina von Grafenstein, Sabine Herderich, Bernhard Metzger, Ruth Papouschek und Gabriele Syben einstimmig gewählt. Michael Reeg und Lothar Baumüller waren vom Diözesancaritasverband Bamberg schon zuvor bestimmt worden.

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Ein Vorstandsduo an der Spitze

Mit der Bestellung des hauptamtlichen Vorstandsduos, bestehend aus Andreas Schilling und Michael Bischoff, endet zugleich die Ära der ehrenamtlichen Vorstände: Caritasdirektor Michael Endres verabschiedete deshalb die bisherigen Vorsitzenden Sabine Herderich (Neustadt) nach zehnjähriger Tätigkeit, sowie das Fürther Vorstandsduo Hans Fäßler (23 Jahre) und Lothar Baumüller (17 Jahre) und dankte ihnen für ihren treuen Einsatz im Dienste der Caritas.


Von lis
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