Drohnenhersteller Helsing plant neue Fabrik | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 25.03.2026 15:29

Drohnenhersteller Helsing plant neue Fabrik

Der Drohnenhersteller Helsing will sich vergrößern und bereitet den Bau eines neuen Werks vor. Unter anderem will das Unternehmen innerhalb von vier Jahren ein KI-gesteuertes unbemanntes Kampfflugzeug entwickeln. (Archiv) (Foto: Peter Kneffel/dpa)
Der Drohnenhersteller Helsing will sich vergrößern und bereitet den Bau eines neuen Werks vor. Unter anderem will das Unternehmen innerhalb von vier Jahren ein KI-gesteuertes unbemanntes Kampfflugzeug entwickeln. (Archiv) (Foto: Peter Kneffel/dpa)
Der Drohnenhersteller Helsing will sich vergrößern und bereitet den Bau eines neuen Werks vor. Unter anderem will das Unternehmen innerhalb von vier Jahren ein KI-gesteuertes unbemanntes Kampfflugzeug entwickeln. (Archiv) (Foto: Peter Kneffel/dpa)

Der Militärdrohnenhersteller Helsing bereitet eine dreistellige Millioneninvestition in eine neue Fabrik unweit des Münchner Flughafens vor. Das Unternehmen hat ein 25 Hektar-Grundstück in der Gemeinde Hallbergmoos gekauft, nun soll ein Bebauungsplan erstellt werden. „Wir sichern uns ein Grundstück, um eine Option zu haben, unsere Produktion auszuweiten“, sagte Deutschlandchef Wolfgang Gammel. Wann gebaut, was produziert wird und wie viele Menschen dort künftig arbeiten könnten, ist noch nicht entschieden. „Das hängt von den weiteren Entwicklungen ab, von den weiteren Aufträgen“, sagte Gammel. 

Autonomes Kampfflugzeug soll 2027 zu erstem Testflug starten

Das 2021 gegründete Unternehmen ist mit einer Bewertung von 12 Milliarden Euro eines der wertvollsten deutschen Start-ups. Helsing produziert unter anderem Kampfdrohnen, die in der Ukraine eingesetzt werden, außerdem Unterwasser-Aufklärungsdrohnen. Ein Schwerpunkt ist die Steuerung der Maschinen mit Hilfe von KI. Außerdem arbeitet Helsing an der Entwicklung eines autonom fliegenden Kampfflugzeugs. „Nächstes Jahr ist der Erstflug, da sind wir sauber im Zeitplan“, sagte Gammel dazu. 

Der Standort soll eine sogenannte „Resilienzfabrik“ werden - das sind Werke, die auch im Falle eines Angriffs auf Deutschland funktionstüchtig bleiben sollen. Unterstützt wird das Vorhaben von der Staatsregierung. „Wir haben uns bundesweit durchgesetzt in einem Standortranking mit vielen anderen Standorten“, sagte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger. Auch der Hallbergmooser Bürgermeister Benjamin Henn begrüßt die geplante Ansiedlung: „Das ist für uns als Gemeinde wichtig und für die ganze Region ein erheblicher technologischer Gewinn.“ Bedenken in der Bürgerschaft wollen das Unternehmen und die Gemeinde bei einer Bürgerversammlung begegnen.

© dpa-infocom, dpa:260325-930-865637/1


Von dpa
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