Von wegen schnöde Hausmannskost: Dass Stellantis mehr kann als Mittelmaß, will der Konzern jetzt mit dem neuen N°7 seiner vornehmen Tochter DS beweisen. Das SUV soll französische Finesse in die Mittelklasse bringen.
So auffällig wie das Design des 4,66 Meter langen SUV ist, das zum Jahreswechsel ausgeliefert wird, so ungewöhnlich ist aber auch seine Preisposition: Denn los geht es dem Hersteller zufolge ab 47.700 Euro. Dafür gibt es einen Fünftürer mit bis zu 560 Litern Kofferraum, der außen auf markantes Design und effektvolle Beleuchtung setzt und drinnen auf Komfort wie in der Oberklasse.
So sind die Sitze nicht nur mit einer Massagefunktion ausgestattet, sondern wie sonst meist nur im Cabrio auch mit einem Nackenwärmer. Außerdem hat DS sich beim Ambiente weit vom Standard der Stellantis-Familie entfernt und setzt bei Knöpfen und Konsolen ebenfalls auf extravagante Formen, Farben und Materialien.
Technisch bedient sich der N°7 aus dem Konzernbaukasten und wird deshalb als Verbrenner oder E-Modell angeboten. Das Einstiegsmodell hat einen elektrischen Hilfsmotor anstelle des Anlassers und fährt laut DS mit einem 1,2 Liter kleinen Dreizylinder von 107 kW/145 PS.
Die E-Varianten bieten 191 kW/260 PS bis 276 kW/375 PS und die Option auf Allradantrieb sowie Batterien mit 74 oder 97 kWh. Damit sollen Reichweiten zwischen 543 und 740 Kilometern möglich sein. Geladen wird danach mit bis zu 160 kW.
Auch wenn die E-Varianten deutlich stärker sind, fährt man damit langsamer: Für den Benziner nennt DS eine Höchstgeschwindigkeit von 201 km/h, während die die Elektronik den E-Modellen bei 190 km/h den Stecker zieht.
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