Ein großer Drache bewacht einen Schatz im Feuerbachtal von Markt Erlbach | FLZ.de | Stage

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Ein großer Drache bewacht einen Schatz im Feuerbachtal von Markt Erlbach

Der Drache und seine Schöpfer: Autorin Miriam Mendl-Möhring (mit schwarzem Hexenhut) und der Künstler Reinhard Bader. Die Kinder hatten ihre Freude daran. (Foto: Anita Dlugoß)
Der Drache und seine Schöpfer: Autorin Miriam Mendl-Möhring (mit schwarzem Hexenhut) und der Künstler Reinhard Bader. Die Kinder hatten ihre Freude daran. (Foto: Anita Dlugoß)
Der Drache und seine Schöpfer: Autorin Miriam Mendl-Möhring (mit schwarzem Hexenhut) und der Künstler Reinhard Bader. Die Kinder hatten ihre Freude daran. (Foto: Anita Dlugoß)

Jetzt treibt er sein Unwesen, der Drache im Feuerbachtal von Markt Erlbach. Ein märchenhaftes Projekt der Kommunalen Allianz Aurach-Zenn wurde am Donnerstag vor allem den Kindern präsentiert.

Mit einer Krone auf dem Haupt eröffnete Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß den Märchenpfad dort. Die Idee dazu hatte die Lehrerin und Autorin Miriam Mendl-Möhring. Sie schrieb die Geschichte „Der Drachenschatz vom Feuerbachtal” und schlug Kreß vor zwei Jahren vor, neben dem Feenwald und dem Naturlehrpfad eine dritte Attraktion im Bäckerholz zu schaffen. Die Geschichte, ja, die hatte sie speziell für das Feuerbachtal geschrieben.

Förderung aus dem Regionalbudget

Auf die Anfänge blickte die Rathauschefin vor zahlreichen Kindern, ihren Eltern, den Umsetzern des Weges und den Allianzbürgermeistern am Waldeingang zurück. Der Gemeinderat gab grünes Licht, und so meldete Kreß das Projekt für den Fördertopf „Regionalbudget” an. Dieser ist in Markt Erlbach wohlbekannt. Es wurden damit bereits 15 Projekte umgesetzt und sich dadurch über 100.000 Euro gespart – die Projekte reichten von einigen Geräten für drei Spielplätze bis hin zu Informationstafeln auf den Marktmöbeln in der Hauptstraße. Auch besagter Naturlehrpfad zählt dazu.

Der Märchenpfad kostete 15.000 Euro an Material und blieb somit unter den erlaubten 20.000 Euro für das Kleinprojekt.

Für den Drachen wurde eine Eiche gekauft

Als Künstler konnte Reinhard Bader aus Neuhof gewonnen werden, der fünf Stationen aus Eichenholz schuf. Wer den Weg einmal abläuft, der entdeckt auch liebevolle Details, wie zum Beispiel einen in den Baumstamm der Drachenbank hineingeschlüpften Bären. Mittels Kettensägen war Bader ans Werk gegangen. „Der Drache ist so groß geworden, dass wir dafür von den Rechtlern eine Eiche abkaufen mussten”, berichtete die Bürgermeisterin. Mit diesem Schwertransport und dem Gießen von Fundamenten hatte der Bauhof – bei der Pfaderöffnung vertreten durch Christian Mederer – ganze Arbeit geleistet, betonte Kreß.

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Die Wegfeldstrolche, die Scheunenwichtel und die Hortkinder nahmen diese nach dem Durchschneiden des Bandes gleich stürmisch in Beschlag. Und am Ende wartete die Schatzkiste mit den Drachentalern. Damit konnten die Kinder ins Rathaus kommen und sich das Märchenbüchlein abholen.

Die Tafeln, auf denen das Märchen erzählt wird, gestaltete Louisa Kirchdörfer ehrenamtlich. Sie tat das bereits beim Naturlehrpfad. Weitere Helfer und Unterstützer waren Umsetzungsbegleiter Max Gaier von der kommunalen Allianz, Kämmerin Andrea Tiefel und Manfred Hofmann, der das Projekt im Rathaus abgewickelt hat.

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