Mit dem 18. Internationalen X-Duathlon ist in Trier die deutsche Duathlon-Saison 2026 so früh wie noch nie eröffnet worden. Mitten im Feld der Athleten stand auch der 77-jährige Weltmeister Reinhard Joas von den Herrieder Aquathleten, der erneut ein sportliches Ausrufezeichen setzte.
Bei sonnigem Wetter, aber anspruchsvollen Streckenbedingungen im Weißhauswald kämpften mehr als 80 Athletinnen und Athleten um die nationalen Titel im Cross-Duathlon. Das traditionsreiche Rennen fand bereits zum 18. Mal statt und gilt als Saisonauftakt im deutschen Duathlon-Kalender.
Der Wettkampf beinhaltete fünf Kilometer Crosslauf, anschließend rund 23 Kilometer Mountainbike mit etwa 800 Höhenmetern und zum Abschluss nochmals 2,5 Kilometer Laufen durch den anspruchsvollen Parcours. Der Kurs verlangte nicht nur Ausdauer, sondern auch technische Fähigkeiten auf dem Rad.
Die Vorbereitung auf die frühe Saisoneröffnung verlief für viele Athleten alles andere als ideal. Auch Joas musste aufgrund schlechter Witterungsbedingungen häufig auf Alternativen ausweichen: Radtraining fand vielfach auf der Rolle statt, Lauftraining auf dem Laufband. Dennoch zeigte sich der Routinier pünktlich zum Wettkampf in starker Form.
Mit einer Gesamtzeit von 2:23,57 Stunden inklusive Wechselzeiten sicherte sich Reinhard Joas erneut den Sieg in der Altersklasse M75 und damit den deutschen Meistertitel im Cross-Duathlon. Den Gesamtsieg unter 84 Athleten im Ziel holte sich Julius Drees (Tri Club Wuppertal, 1:22,06).
Viel Zeit zum Feiern bleibt Joas allerdings nicht. Der nächste Saisonhöhepunkt steht bereits fest. Am 25. April finden in Halle (Saale) die Deutschen Meisterschaften im Sprint-Duathlon statt. Auch dort möchte der 77-jährige Titelverteidiger erneut um Gold kämpfen. Der Saisonauftakt in Trier war für Reinhard Joas jedenfalls schon mal ein gelungener Einstieg in die neue Duathlon-Saison.