Die Aufregung war groß: Ein Fahrer hatte aus einem weißen Pkw heraus versucht, Grundschulkinder in sein Auto zu locken. Doch am Mittwochmorgen stellte sich der Irrtum heraus: Der Mann suchte seine Enkeltochter und hatte die Kinder verwechselt.
Drei Grundschulkinder waren gegen 13 Uhr auf dem Heimweg von der Bushaltestelle, als der Mann neben ihnen hielt und ihnen eine Mitfahrgelegenheit anbot. Doch die Kinder gingen nicht darauf ein, liefen davon und informierten ihre Eltern. Diese wandten sich an die Polizei in Bad Windsheim. Dienststellenleiter Heiko Dürr bezeichnete das Verhalten als vorbildlich.
Posts auf Social Media gingen um, um andere Kinder und Eltern zu warnen. So stieß die Fränkische Landeszeitung auf den Vorfall und veröffentlichte ihn auf ihrer Website und in der Zeitung. Eine Mutter las den Text und rief Dürr an, um die Sache aufzuklären. Der Mann war der Großvater einer Grundschülerin und glaubte, sie sei eines der angesprochenen Kinder. Darum bot er an, sie mitzunehmen.
Damit kann Dürr Entwarnung geben. Es handelte sich um eine einfache Verwechslung und niemand versuchte, fremde Kinder in ein Fahrzeug zu locken.