Die Fußball-Spielgemeinschaft zwischen dem FC Sachsen und dem TSV Windsbach, aktuell mit je einer Herrenmannschaft in der Kreisklasse und der B-Klasse aktiv, löst sich auf.
„Zusammenwachsen der Vereine und guten Fußball spielen“, lautete das Ziel damals 2022, als die SG an den Start ging. Punkt zwei klappte zunächst mit dem Aufstieg in die Kreisliga vorzüglich. Mit dem Zusammenwachsen allerdings ist es jetzt nicht mehr so weit her und nun trennt man sich wieder, einvernehmlich, wie es immer so schön heißt.
Das bestätigen sowohl der Windsbacher Abteilungsleiter Anton Möbius als auch Michael Geißelbrecht vom FC Sachsen. Sie betonen, dass es kein böses Blut zwischen den Vereinen gibt. Nur offenbar auch nicht mehr genug Gemeinsamkeiten.
Jedenfalls wäre es nach Lage der Dinge schwierig gewesen, für die kommende Saison Mannschaften auf die Beine zu stellen. Der Abwärtstrend lässt sich an der Anzahl der verfügbaren Spieler und an den Tabellen ablesen.
Die erste Mannschaft steht in der Kreisklasse auf einem Abstiegsplatz, die zweite Mannschaft ist Schlusslicht der B-Klasse. Welcher Verein wo künftig spielt, ist offen und hängt auch vom sportlichen Abschneiden in der zweiten Saisonhälfte ab.
Sicher ist, dass der TSV Windsbach wieder eine eigene Mannschaft stellen will. „Wir planen einen Neuaufbau”, so Möbius, der dafür auch einige Spieler an der Hand hat, die lieber für den TSV Windsbach als die SG Sachsen/Windsbach antreten wollen.
Vor der Ehe mit dem FCS, die nun ins Trennungshalbjahr geht, spielten die Windsbacher in einer SG mit Mitteleschenbach.