Eigentlich sollte der Verkehr zwischen Feuchtwangens Ortsteilen Kühnhardt und Larrieden erst wieder in drei Wochen fließen können. Bei einem offiziellen Termin wurde die Kreisstraße AN5 jedoch schon am Donnerstag freigegeben.
Dank der guten Zusammenarbeit von Staatlichem Bauamt und Baufirma sei die vorzeitige Fertigstellung gelungen, sagte der stellvertretende Ansbacher Landrat Stefan Horndasch beim Ortstermin an der Abzweigung nach Kühnhardt. Der Landkreis engagiere sich zwar stark für den ÖPNV, aber „auch Busse brauchen Straßen“, stellte Horndasch fest. So unterhalte der Landkreis für jährlich 14 Millionen Euro ein Kreisstraßennetz von knapp 500 Kilometern Länge. Wobei der Landkreis häufig die ausbleibenden Zuschüsse von Bund und Land ersetzen müsse.
Die AN5 sei mit 30 Kilometern die hier längste Kreisstraße. Die Mängel im nun freigegebenen, 1,8 Kilometer langen Teilstück seien schon im Jahr 2015 festgestellt worden, berichtete Horndasch. Man habe aber mit der Sanierung gewartet, bis starke Belastungen dieses Abschnitts aufgrund von Umleitungen wegen Arbeiten auf anderen Straßen abgeschlossen waren.
Die nun erfolgte Oberbauverstärkung der Fahrbahn sei mit 444.000 Euro günstiger und ressourcenschonender als ein Vollausbau. Sie reiche bei dem hier relativ schwachen Verkehrsaufkommen aus, ergänzte Markus Bierlein vom Staatlichen Bauamt Ansbach. Man habe in diesem Zug aber auch die Ränder und Bankette verstärkt, um den erhöhten Anforderungen des landwirtschaftlichen Verkehrs Rechnung zu tragen.
Feuchtwangens zweiter Bürgermeister Walter Soldner dankte allen am Bau beteiligten Personen für die Rekordbauzeit. Darüber hinaus brachte er vor Ort seine Freude darüber zum Ausdruck, dass nun die Radfahrer auf den Radwegen an der Wörnitz wieder sicherer unterwegs sein können, weil sie in diesem Bereich nicht mehr in Konflikte mit dem landwirtschaftlichen Verkehr gerieten.