George Lucas hat für sein neues Museum in Los Angeles einige Opfer gebracht. „Als ich dies machte, entschied ich mich, mich aus der Filmproduktion zurückzuziehen“, sagte der „Star Wars“-Schöpfer in der US-Sendung „CBS Sunday Morning“. „Das war eine große Sache, denn ich hatte noch drei weitere „Star Wars”-Filme zu drehen. Aber mir wurde klar, dass mir die Zeit davonlief, und ich wollte dieses Museum unbedingt machen.“ Er sei jetzt 82, es gebe also ein Limit, sagte Lucas weiter.
Das „Lucas Museum of Narrative Art“ eröffnete diese Woche im Exposition Park in Los Angeles. Auf gut 9.000 Quadratmetern werden mehr als 40.000 Werke ausgestellt. Der Kern stammt aus dem Privatbesitz des „Indiana Jones“-Produzenten. Gezeigt werden Gemälde von Frida Kahlo, Diego Rivera, Maxfield Parrish und Norman Rockwell. Es finden sich dort außerdem Comics (unter anderem Asterix, Tim und Struppi, Garfield und Snoopy), Manga-Zeichnungen, Filmplakate und Wandmalerei.
Die von Drehbuchautor, Produzent und Regisseur George Lucas erschaffene „Star Wars“-Saga ist eine der erfolgreichsten Filmreihen der Filmgeschichte. Der erste Film der „Star Wars“-Saga erschien 1977 mit Carrie Fisher, Harrison Ford und Mark Hamill in den Hauptrollen. In den 1980er Jahren folgten Filme wie „Das Imperium schlägt zurück“ und „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“. In den 90er und 00er Jahren erzählte Lucas in drei weiteren Filmen die Vorgeschichte zu der Ursprungstrilogie.
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