In vielen Städten und Gemeinden fertigt Google Panoramaaufnahmen an, um damit Straßenansichten (Street View) in der Kartenanwendung Maps darstellen zu können - etwa mit der Hilfe von Kamera-Autos. In Maps finden sich aber auch Satellitenaufnahmen.
Unmittelbar davon betroffen sind Eigentümer oder Mieter. Sie müssen die Aufnahmen im Netz aber nicht hinnehmen, sondern können ihre Häuser oder Wohnungen in Street-View-Ansichten unkenntlich machen lassen. Eine vergleichbare Möglichkeit könnte es nach einem aktuellen Urteil bald auch bei Luftaufnahmen von Grundstücken geben. Bis dahin lassen sich Satellitenbilder als Problem melden.
So funktioniert das Unkenntlichmachen in sieben Schritten bei Street View-Ansichten:
Auch Luftbildaufnahmen eines in Deutschland gelegenen Grundstücks dürfen nicht auf Google Earth oder Google Maps veröffentlicht werden, wenn der Grundstückseigentümer dem widerspricht. Das hat das Landgericht in Frankfurt am Main mit Urteil vom 12. Oktober entschieden, das aber noch nicht rechtskräftig ist (Az.: 2-03 O 388/25).
Entsprechend gibt es noch keine Routine zum Unkenntlichmachen wie bei Street View. Allerdings kann man versuchen, das Luftbild des eigenen Grundstücks quasi als Fehler melden.
Das funktioniert so:
Auch Apple hat eine Umsehen (Look Around) genannte Foto-Straßenansicht seiner Karten-App. Wer dort sein Haus nicht sehen möchte, findet bei der entsprechenden Ansicht den Menüpunkt „Problem melden“, über den man Apple auf das eigene Haus aufmerksam machen kann.
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