Zum Saisonstart unterbot der Ansbacher Lukas Kleinschrodt über die 110 Meter Hürden gleich die Normen für die Deutsche Meisterschaft bei den Männern und in der U23. Im 200-Meter-Lauf steigerte der 21-jährige Kaderathlet den Kreisrekord deutlich.
Die Hürden haben für Kleinschrodt Priorität. Beim Meeting in Germering war Windstille, der Rhythmus zwischen den Hürden wurde also nicht gestört. So gelang Kleinschrodt mit 14,51 Sekunden ein optimaler Saisoneinstieg und Platz eins. Seine Bestzeit von der Deutschen Meisterschaft des Vorjahres liegt nur sechs Hundertstel darunter.
Mit seiner Zeit löst Kleinschrodt auch Filip Hofmann, ebenfalls TSV Ansbach, an der Spitze der Bayerischen Hürden-Bestenliste ab. Die Deutsche Rangliste führt Lukas Kleinschrodt nun auf Platz drei.
Über die 200 Meter steigerte Kleinschrodt seine Bestzeit um 40 Hundertstel auf 21,85 Sekunden und wurde damit Dritter. Dies ist nicht nur neuer Kreisrekord, verbessert um 35 Hundertstel, sondern auch die Norm zur Deutschen U23-Meisterschaft.
Damit führt Kleinschrodt die bayerische U23-Rangliste an, in Deutschland steht Platz fünf zu Buche. Da der Wettkampf in Germering als World Ranking Competition angemeldet war, sammelte Kleinschrodt in beiden Disziplinen auch Punkte für die Weltrangliste.
Mit einem Doppelsieg startete Amelie-Sophie Lederer aus Ornbau, die für die LG Stadtwerke München startet, in die Saison. Auf der bekannt schnellen Bahn setzte sich die Sprinterin über 100 Meter in 11,52 Sekunden und über 200 Meter in 23,83 Sekunden durch.
Als Siegerin ihres 100-Meter-Vorlaufes in 11,65 Sekunden hatte sich Lederer für das Finale qualifiziert, das sie dann vor ihrer LG-Teamkollegin Svenja Pfetsch für sich entschied.