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Veröffentlicht am 07.08.2026 06:01

Handstaubsauger: Beim Kauf auf Gewicht und Ladezeiten achten

Krümel-Alarm auf dem Sofa? Bei einem Handstaubsauger kommt es vor allem auf Akkulaufzeit und Handhabung an.  (Foto: Catherine Waibel/dpa-tmn)
Krümel-Alarm auf dem Sofa? Bei einem Handstaubsauger kommt es vor allem auf Akkulaufzeit und Handhabung an. (Foto: Catherine Waibel/dpa-tmn)
Krümel-Alarm auf dem Sofa? Bei einem Handstaubsauger kommt es vor allem auf Akkulaufzeit und Handhabung an. (Foto: Catherine Waibel/dpa-tmn)

Müslireste in der Küche, Kuchenkrümel auf dem Tisch, Tierhaare auf dem Sofa - sie verschwinden mit dem Handstaubsauger schnell. 

Viele Geräte haben kein Stromkabel. Daher gehören unter anderem die Akkuladezeit und -laufzeit zu den wichtigsten Kriterien, wenn man einen neuen Handstaubsauger kaufen will.

Akkulaufzeit und Saugleistung in Kombination betrachten

Bei der Akkulaufzeit sollten Käufer nicht nur auf die Maximaldauer achten, sondern auch darauf, bei welcher Saugstufe dieser Wert erreicht wird, rät Florian Laubenheimer. 

Der Produktexperte beim Tüv Süd erklärt, häufig beziehe sich dieser Wert nämlich auf den Normal- oder Eco-Modus - er verkürzt sich bei hoher Saugkraft deutlich. Angaben dazu stehen im Datenblatt des Gerätes, in der Bedienungsanleitung oder auf der Hersteller-Webseite. 

Zudem lohnt es sich, auf die Ladezeit zu achten - sie ist zumindest relevant, wenn das Gerät häufiger im Einsatz ist. Im Schnitt laden Handstaubsauger laut Stiftung Warentest etwa fünf Stunden. 

Wie groß die Unterschiede sein können, zeigt ein Test des Onlineportals „chip.de“: Das schnellste Gerät brauchte demnach etwas über zwei Stunden, während das langsamste Modell erst nach fast 16 Stunden wieder voll einsatzbereit war. Das könne am Akkutyp liegen - häufig laden Li-Ion-Akkus deutlich schneller als NiMH-Akkus.

Gewicht, Lautstärke und Handhabung

Handstaubsauger mit einer Lautstärke von etwa 65 Dezibel gehören zu den besonders leisen Modellen. Neben der Lautstärke spielen beim Kauf aber auch die Ergonomie und das Gewicht eine entscheidende Rolle. 

Das Gerät sollte möglichst gut ausbalanciert und leicht sein. Denn in der Regel hält man den Handstaubsauger während der Nutzung komplett in einer Hand. Bei schweren, kopflastigen Geräten könne dies bei längerem Einsatz schnell anstrengend werden, so Laubenheimer.

Tipp: Um ein Gefühl für das Gewicht und die Lautstärke zu bekommen, am besten den Handstaubsauger vor dem Kauf einmal in die Hand nehmen und anschalten.

Zubehör, Filter und verfügbare Ersatzteile prüfen

Entscheidend für gute Reinigungsergebnisse ist laut Laubenheimer vor allem das Zusammenspiel aus Saugkraft, Düse und Anwendung. 

Vor dem Kauf sollte man darauf achten, welches Zubehör schon dabei ist und welche Aufsätze man extra erhält. Dann kann man bei Bedarf etwa spezielle Bürsten bestellen, mit denen man seine Polster absaugen oder Tierhaare leichter entfernen kann. 

Damit man den Behälter nicht ständig wechseln muss, lohnt es sich zudem, auf das Fassungsvermögen zu achten - insbesondere wenn das Gerät zu Hause häufiger zum Einsatz kommt. Denn manche Handstaubsauger fassen etwa nur 150 Milliliter, bei anderem Geräten sind es mehr als 600 Milliliter.

Damit Käufer von ihrem neuen Gerät möglichst lange etwas haben, rät Laubenheimer zu prüfen, ob man Verschleißteile wie Bürstenrollen oder Filter austauschen und Ersatzakkus nachkaufen kann.

Tipp: Menschen mit Allergien sollten zudem darauf schauen, ob das Gerät einen „HEPA“-Filter hat, der Staub, Pollen oder Milbenrückstände zurückhält.

© dpa-infocom, dpa:260807-930-495794/1


Von dpa
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