Goldgelb, kupferrot, braun: Wenn die Bäume ihre Blätter verlieren, wird es im Garten bunt. Doch bevor alles mit dem Rechen eingesammelt wird, lohnt sich ein zweiter Blick.
Denn Laub ist kein Abfall, sondern kann Tieren Schutz bieten und Pflanzen durch den Winter helfen. Der Nabu Hessen rät, herabgefallenes Laub in einer ungestörten Gartenecke aufzuhäufen: entweder zu einem großen Haufen oder zu mehreren kleinen. Oder man verteilt es unter Hecken und Sträuchern, auch dort kann es kleinen Tieren und Insekten im Winter als Versteck dienen.
Die DIY Academy in Köln empfiehlt für kleinere Flächen einen einfachen Rechen oder eine Laubharke zu verwenden. Wer größere Bereiche wie Rasen und Terrasse freihalten möchte, kann auch spezielle Laub- und Rasensammler verwenden, die das Aufsammeln erleichtern.
Überschüssiges Laub muss nicht in die Biotonne wandern. Es lässt sich als Mulch nutzen, indem man es locker auf abgeernteten Beeten verteilt. Die Schicht schützt Boden und Wurzeln vor Witterung und Temperaturschwankungen. Durch Bodenorganismen werden die Blätter mit der Zeit zersetzt und die Nährstoffe an den Boden abgegeben.
Gut zu wissen dabei:
Immer noch Laub übrig? Das lässt sich das auf dem Kompost verwerten. Die bunten Blätter können aber auch wunderbar als Deko für Wohnung, Haustür oder Treppenaufgang verwendet werden.
Auf dem Rasen hingegen ist eine dicke Blätterschicht fehl am Platz. Das Gras bekommt darunter zu wenig Licht und Luft. Außerdem kann sich Feuchtigkeit stauen, was Pilzkrankheiten begünstigt.
Auch auf Wegen und Terrassen sollte das Laub nicht lange liegen bleiben. Feuchte Blätter erhöhen die Rutschgefahr und können zudem Flecken auf einigen Belägen hinterlassen.
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