Hochbeet im Spätsommer: Richtig befüllen und bepflanzen | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 21.08.2026 04:35

Hochbeet im Spätsommer: Richtig befüllen und bepflanzen

Wenig Platz, viel Garten: Im Hochbeet lässt sich auch auf kleinen Flächen Gemüse anbauen. (Foto: Robert Günther/dpa-tmn)
Wenig Platz, viel Garten: Im Hochbeet lässt sich auch auf kleinen Flächen Gemüse anbauen. (Foto: Robert Günther/dpa-tmn)
Wenig Platz, viel Garten: Im Hochbeet lässt sich auch auf kleinen Flächen Gemüse anbauen. (Foto: Robert Günther/dpa-tmn)

Erde an den Händen, frisches Gemüse auf dem Teller: Hochbeete machen Gärtnern einfach und bequem. Doch für eine üppige Ernte kommt es auf mehr an als vier Wände und etwas Erde. Die DIY Academy in Köln erklärt die Grundlagen:

Größe und Standort richtig wählen

Wie groß das Hochbeet wird, hängt davon ab, wie viel Platz man hat. Es sollte jedoch maximal 100 bis 120 Zentimeter breit sein, damit man das Beet von beiden Seiten gut erreichen kann. Eine Höhe von etwa 80 Zentimetern schont bei Beetarbeiten den Rücken.

Entscheidend ist der richtige Standort: Hochbeete stehen am besten sonnig und windgeschützt, idealerweise in Nord-Süd-Ausrichtung. Wer das Beet im Garten aufstellt - und nicht etwa auf Terrasse oder Balkon - sollte auf direkten Bodenkontakt achten, damit Regenwürmer und Co. einziehen können. Mit einem feinmaschigen Drahtgitter am Boden hält man Wühlmäuse fern.

So wird das Hochbeet befüllt

Füllen Sie das Hochbeet nicht einfach mit Gartenerde. Entscheidend ist der Schichtaufbau: Nach unten kommt grobes, nach oben immer feineres Material. So entsteht ähnlich wie beim Kompost durch die Verrottung Wärme, die das Pflanzenwachstum unterstützt. Die lockere Struktur sorgt für eine gute Durchlüftung.

Im Detail kann das etwa so aussehen: Den Anfang machen dicht gepackte Äste und Zweige, darüber kommt eine Schicht feines Häckselgut. Anschließend folgen Laub- und Grünabfälle. Den Abschluss bilden Humus und hochwertige Pflanz-, Gemüse- oder Hochbeeterde.

Gerade bei den unteren Schichten sollte man aber genau hinsehen. Denn nicht alles macht sich gut im Hochbeet: Bambus und Tannenzapfen etwa verrotten nur langsam, Rindenmulch und Nadelholz können den Boden versauern. Efeu und Giersch treiben unter Umständen wieder aus, Nusslaub hemmt möglicherweise das Pflanzenwachstum.

Diese Pflanzen können jetzt noch ins Beet

Generell eignet sich ein Hochbeet zum Anbau verschiedenster Gemüsesorten, Küchenkräuter und Beeren. Jetzt im Spätsommer können zum Beispiel Spinat, Mangold oder Wintererbsen gesät werden und Erträge liefern. 

Laut Nabu Berlin bieten sich auch Feldsalat, Winterpostelein, Chinakohl, schwarzer Rettich und Winterkopfsalate für eine Aussaat im Spätsommer an. Sie haben in den kommenden Monaten noch genügend Zeit, sich gut zu entwickeln.

© dpa-infocom, dpa:260821-930-560588/1


Von dpa
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