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Veröffentlicht am 07.07.2026 11:08

Hoeneß: Dieser Ex-Weltmeister wäre gut für den DFB

Bayern-Ehrenpräsident Hoeneß gefällt das Auftreten von Ex-Weltmeister Mertesacker. (Archivbild) (Foto: Peter Kneffel/dpa)
Bayern-Ehrenpräsident Hoeneß gefällt das Auftreten von Ex-Weltmeister Mertesacker. (Archivbild) (Foto: Peter Kneffel/dpa)
Bayern-Ehrenpräsident Hoeneß gefällt das Auftreten von Ex-Weltmeister Mertesacker. (Archivbild) (Foto: Peter Kneffel/dpa)

Uli Hoeneß würde eine Aufgabe von Ex-Weltmeister Per Mertesacker im deutschen Fußball sehr begrüßen. „Er hat als ehemaliger Profi große internationale Erfahrung. Er hat immer gezeigt, wie gut er mit Menschen umgehen kann“, sagte der Ehrenpräsident des FC Bayern München der „Bild“. 

Hoeneß: Das spricht für Mertesacker

„Und: Er würde es niemals des Geldes wegen machen, sondern weil es ihn reizt, mit seiner Leidenschaft etwas aufzubauen und voranzubringen. Genau diese Leute, die sich selbst hochgedient haben und bereit sind, hart zu arbeiten, brauchen wir jetzt“, nannte Hoeneß weitere Gründe, die nach seiner Ansicht für den früheren Innenverteidiger vom FC Arsenal sprechen. 

ZDF-Experte Mertesacker hatte vor wenigen Tagen erklärt, dass er für eine Aufgabe beim Deutschen Fußball-Bund bereit wäre. „Irgendwann mal beim DFB zu arbeiten und dem deutschen Fußball, dem ich so viel zu verdanken habe, etwas zurückzugeben, reizt mich. Dafür stehe ich natürlich zur Verfügung“, sagte der 41-Jährige, der nach der Profi-Laufbahn die Nachwuchsakademie der Londoner leitete. Sein größter sportlicher Erfolg war der Gewinn des WM-Titels im Jahr 2014.

Welche Personal-Veränderungen gibt es beim DFB?

„Alles, was Per Mertesacker im Fernsehen sagt, hat Hand und Fuß. Er ist nie beleidigend und trotzdem kritisch. Wenn man acht Jahre lang bei Arsenal war, muss man etwas können - und genau das ist es, was wir jetzt brauchen“, sagte Hoeneß. Sondierungsgespräche mit Mertesacker soll es dem Vernehmen nach schon gegeben haben.

Nach dem dritten frühen Aus einer Fußball-Nationalmannschaft bei einer Weltmeisterschaft soll Jürgen Klopp als neuer Bundestrainer das Team wieder auf Kurs bringen. Der frühere Liverpool- und Dortmund-Trainer und der DFB haben sich bereits klar für ein künftiges Miteinander positioniert, es stehen aber noch Verhandlungen an.

Außer beim Bundestrainer-Posten werden weitere personelle Änderungen erwartet. Für Sport-Geschäftsführer Andreas Rettig, der den DFB zum Jahresende verlässt, muss ein Nachfolger gefunden werden.

© dpa-infocom, dpa:260707-930-345856/1


Von dpa
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