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Veröffentlicht am 06.11.2026 08:01

Hörgerät pfeift oder ist tot? Das können Sie nun probieren

Es pfeift, ist stumm oder klingt verzerrt? Bevor Sie zum Fachmann müssen, gibt es einige Tricks zur Selbsthilfe. (Foto: Boris Roessler/dpa/dpa-tmn)
Es pfeift, ist stumm oder klingt verzerrt? Bevor Sie zum Fachmann müssen, gibt es einige Tricks zur Selbsthilfe. (Foto: Boris Roessler/dpa/dpa-tmn)
Es pfeift, ist stumm oder klingt verzerrt? Bevor Sie zum Fachmann müssen, gibt es einige Tricks zur Selbsthilfe. (Foto: Boris Roessler/dpa/dpa-tmn)

Sie glauben, Sie hören nicht richtig? Ein Hörsystem kann in der Tat Störungen haben. Drei typische Fälle - und was dann zu tun ist: 

1. Durchs Hörgerät ist gar nichts zu hören

Das spricht das für ein Problem mit der Batterie. Die Bundesinnung der Hörakustiker (Biha) rät dann zum Check, ob das Batteriefach richtig geschlossen ist. Ist das der Fall, liegt das Problem bei der Batterie selbst, dann ist sie entweder leer, verrutscht oder herausgefallen. Dann bleibt nur, sie auszutauschen oder sie neu einzusetzen. 

2. Die Lautstärke verringert sich immer weiter

Übeltäter ist dann womöglich Ihr Ohrenschmalz, wenn er Passstück oder Mikrofon verstopft. Probieren kann man dann, die entsprechende Teile des Geräts sanft mit einem Bürstchen zu reinigen. Hilft das nicht, ist eine professionelle Reinigung durch Hörakustiker oder -akustikerin angesagt. 

Auch in diesem Fall kann ein Batterien-Check sinnvoll sein: Schwächelnde Batterien können sich durch eine geringere Lautstärke bemerkbar machen. 

3. Das Hörsystem pfeift 

Autsch, fiese Störgeräusche fluten das Ohr? Das kann schlichtweg daran liegen, dass man beim Einsetzen des Systems links und rechts vertauscht hat. Die beiden Geräte sind nämlich unterschiedlich programmiert - und auch anatomisch auf die jeweilige Seite abgestimmt. 

Pfeift es auch mit dem richtigen Gerät im Ohr immer noch, kann das für einen Defekt von Ohrpassstück oder Schallschlauch sprechen - ein Fall für den Hörakustiker. Übrigens kann auch zu viel Ohrenschmalz im Gehörgang zu Störgeräuschen führen, weil der Schall zurück ins Mikrofon geworfen wird. 

Probleme vermeiden mit guter Pflege 

Damit Hörsysteme lange halten, sollte man sie gut behandeln. Dazu gehört, sie lieber nicht in der Nähe der Heizung aufzubewahren. Wärme kann der empfindlichen Technik schaden, warnt die Biha. Ebenso Wasser, weshalb Baden, Schwimmen und Duschen mit den Helfern am Ohr tabu ist. 

Noch ein Tipp: Cremes, Parfüm und Haarspray benutzt man lieber, bevor man das Hörsystem anlegt. So lässt sich vermeiden, dass die Produkte etwa die Mikrofoneingänge verstopfen.

© dpa-infocom, dpa:261106-930-953663/1


Von dpa
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