Einen handwerklichen Beruf ergreifen, das technische Verständnis im künftigen Berufsleben nutzen, ein duales Studium ins Auge fassen oder …
Die richtige Berufswahl ist entscheidend für den künftigen Lebensweg. Damit mögliche Wünsche mit einem passenden Arbeitgeber in Einklang zu bringen sind, helfen Berufsmessen wie die am Donnerstag, 18. Juni 2026, in Uffenheim. Organisiert vom Elternbeirat der Christian-von-Bomhard-Schule und Vertreterinnen und Vertretern der Schule, präsentieren sich im Schulgebäude und auf dem Außengelände rund 80 Aussteller den Schülerinnen und Schülern und weiteren Interessierten.
Besonders beliebt sind die Mitmach-Stationen, an denen Jugendliche Berufe praktisch ausprobieren können. Je nach Branche rücken die Ausstellenden sogar mit schwerem Gerät an – vom Traktor über den Bagger bis hin zum Harvester. An einigen Ständen können Gäste diese Maschinen unter Anleitung selbst bedienen und so herausfinden, ob diese Tätigkeit zu ihnen passt.
Auch soziale und kaufmännische Berufsfelder werden kreativ vorgestellt, damit angehende Auszubildende einen realistischen Einblick in Aufgabenbereiche und den Arbeitsalltag erhalten. Die Berufsmesse beginnt um 13.30 Uhr und endet um 17.30 Uhr.
Aktuell haben sich genau 82 Aussteller angemeldet. Um den Vertretern von Firmen und Behörden, Handwerkern und Unternehmen und deren Gästen möglichst viel Zeit für gute Gespräche zu geben, wird es keine Grußworte oder Eröffnungszeremonie geben.
Unter den Teilnehmern finden sich unter anderem zahlreiche Aussteller aus den Bereichen Verwaltung/Öffentlicher Dienst, Maschinenbau, Medizin und vielen weiteren interessanten Branchen. Damit haben Schüler und Interessierte während der Berufsmesse die Möglichkeit, sich über Berufsfelder, Ausbildungen sowie duale Studiengänge zu informieren und direkt Kontakt zu Ausbildungsbetrieben zu knüpfen.
Eine optimale Vorbereitung für den Besuch der Berufsmesse hilft, das Beste aus der CvB-Berufsmesse herauszuholen. Eine strukturierte Vorbereitung ist der Schlüssel zum Erfolg. Schon vor der Messe sollten sich Ziele gesetzt werden. Die Überlegung, welche Berufe oder Branchen mich am meisten interessieren, hilft bei der Auswahl der Informationsstände, die gezielt besucht werden sollen. Den Favoriten können dann passgenau Fragen zu Ausbildungsinhalten, Arbeitszeiten und Übernahmechancen gestellt werden. Ein gezielter Fragenkatalog hilft auch, auf der Berufsmesse einen professionellen Eindruck zu hinterlassen und wichtige Informationen für die Zukunft zu sammeln. Es empfiehlt sich, einen kurzen, fehlerfreien Lebenslauf parat zu haben.
Alleine und ohne große Freundesgruppen die Infostände aufsuchen – das wirkt mutiger und fokussierter. Ein offenes und freundliches Zugehen auf die Aussteller wirkt Wunder und mit der Übergabe des ausgedruckten Lebenslaufs an interessierte Firmen ist die erste Hürde bereits genommen. Wichtige Infos und die Namen der Gesprächspartner sollten schriftlich festgehalten werden, ebenso hilft das Mitnehmen von Visitenkarten oder Broschüren für die spätere Bewerbung. Gezielte Fragen können beispielsweise nach dem geforderten Schulabschluss und Noten für den Ausbildungsberuf sein.
Auch von Interesse: Der Ablauf des Auswahlverfahrens, der Ablauf der Bewerbungsfrist und der typische Ablauf der Ausbildung. Nicht zuletzt stellt sich die Frage nach der Vergütung während der Ausbildung, den Arbeitszeiten oder den Aufgaben im ersten Lehrjahr. Entscheidend können auch die Fragen nach einer Übernahme nach der Ausbildung, nach Weiterbildungsmöglichkeiten sein. Hilfreich ist es, die Fragen, die dem Interessenten wichtig sind, zu notieren, um sie beim Gespräch am Infostand auch parat zu haben.
Direkt die auf der Berufsmesse geknüpften Kontakte nutzen: Bei einer späteren Bewerbung kann sich der Interessierte direkt auf das Gespräch und den Ansprechpartner beziehen. Positive Messeindrücke sollten zeitnah genutzt werden, um nach einem Schnupperpraktikum zu fragen.
Eine feste Pause ist nicht vorgesehen. Zwei Klassen des Gymnasiums bieten für Aussteller und Besucher aber während der Messe kühle Getränke, Herzhaftes, Kaffee und Süßes an.
Einen Rat an die Aussteller hält die Christian-von-Bomhard-Schule bereit: „Für einen ersten Eindruck braucht es meist gar keine zu aufwendigen Projekte. Die jungen Menschen, die Ihnen begegnen werden, haben zum Teil vielleicht noch nie einen akkuraten Pinselstrich gemacht, eine Bohrmaschine gehalten oder eine Serviette effektvoll gefaltet.“
Für die interessierten Besucherinnen und Besucher heißt das im Umkehrschluss: Niemand muss sich Sorgen machen, wenn beim Ausprobieren nicht alles auf Anhieb klappt! Auch die Beraterinnen und Berater an den Infoständen haben irgendwann als Auszubildende angefangen.