Interkulturelle Woche in Rothenburg: Film zeigt „Bewegende Momente” auf der Flucht | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 29.09.2026 18:11

Interkulturelle Woche in Rothenburg: Film zeigt „Bewegende Momente” auf der Flucht

Diese Gruppe gestaltete den Filmabend im Musiksaal. Gezeigt wurde „Wir sind jetzt hier”, ein Film über sieben junge Männer, die im Jahr 2015 aus Somalia und Eritrea, Syrien, Afghanistan und dem Irak nach Deutschland geflohen waren. (Foto: Adriana Herrscher)
Diese Gruppe gestaltete den Filmabend im Musiksaal. Gezeigt wurde „Wir sind jetzt hier”, ein Film über sieben junge Männer, die im Jahr 2015 aus Somalia und Eritrea, Syrien, Afghanistan und dem Irak nach Deutschland geflohen waren. (Foto: Adriana Herrscher)
Diese Gruppe gestaltete den Filmabend im Musiksaal. Gezeigt wurde „Wir sind jetzt hier”, ein Film über sieben junge Männer, die im Jahr 2015 aus Somalia und Eritrea, Syrien, Afghanistan und dem Irak nach Deutschland geflohen waren. (Foto: Adriana Herrscher)

Von „bewegenden Momenten” bei der Filmvorführung von „Wir sind jetzt hier” im Rahmen der Interkulturellen Woche schreibt der Migrationsbeirat.

Dieser hatte in Zusammenarbeit mit dem Team Integrationslotse des Landkreises Ansbach und dem städtischen Amt für Gemeinwesen und Soziales den Film von Niklas von Wurmb-Seibel gezeigt. Secil Herrscher begrüßte in ihrer Funktion als Vorsitzende des Migrationsbeirats alle Anwesenden sowie die aktiv Beteiligten des Abends. Sonja Gedon als Integrationslotsin für den Landkreis und Anke Schrenk als Beauftragte der Stadt umrissen kurz das gemeinsame Aufgabengebiet im Bereich Integration, ist in der Mitteilung zu lesen.

„Teilweise sehr emotionale Interviews”

Im Film selbst erzählten sieben junge Männer, die im Jahr 2015 aus Somalia und Eritrea, Syrien, Afghanistan und dem Irak nach Deutschland geflohen waren, von ihren Erlebnissen und Eindrücken, aber auch von den anfänglichen Hürden beim Ankommen in Deutschland. Im Anschluss zum Film „fanden kurze, teilweise sehr emotionale Interviews des Regisseurs mit hier ansässigen Menschen” statt. Es ging um die persönliche Fluchtgeschichte der Menschen.

Auch das etwa 35 Personen zählende Publikum sei in den Austausch mit einbezogen worden und habe wertvolle Beiträge und Gedankenanstöße geliefert, heißt es weiter. Insgesamt habe der Abend sicher dazu beigetragen, „die aktuell häufig verbreitete Sichtweise und negative Stimmungsmache zum Thema Migration von der Seite der Angekommenen zu betrachten und deren gelungene Integration wertzuschätzen und für Rothenburg ein Zeichen zu setzen als Ort der Vielfalt”, betonen die Verantwortlichen.

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