Das Landestheater Dinkelsbühl hat ein neues Klassenzimmerstück im Programm: „War doch nur Spaß!” ist für Schülerinnen und Schüler ab der sechsten Klasse buchbar. Am Donnerstag, 19. November, wird das Stück zudem für jedermann im Carl-Fortunat-Haus gezeigt. Los geht es um 19.30 Uhr.
„‚War doch nur Spaß!‘“ ist ein Theaterstück über Grenzüberschreitungen im Schulalltag, schreibt das Landestheater in einer Pressemitteilung. Ist es okay, Mitschüler ein wenig zu piesacken oder zu ärgern? Wo fängt Gewalt an? Wo hört der „Spaß“ auf?
Das Stück beginnt damit, dass Klassenlehrer Weiß, gespielt von Thomas Fritsche, das Klassenzimmer betritt. Enthusiastisch erzählt er von dem geplanten Ausflug nach Stuttgart, wo er seinen Schülerinnen und Schülern die staatliche Gemäldegalerie zeigen will. Das Interesse hält sich jedoch in Grenzen. Die Mädchen und Buben wollen lieber zu McDonalds und shoppen.
Enttäuscht schaltet er um auf Englisch. Lehrer Weiß hat keinen Einblick in die Klassendynamik, da er die konsum- und medienorientierte Jugend schon lange nicht mehr versteht und die Gefühle der Jugendlichen nicht ernst nimmt. Beleidigungen sowie kleinere und größere Gemeinheiten, nicht zuletzt seitens des Lehrers, sind an der Tagesordnung. Die Englischstunde läuft allmählich aus dem Ruder und endet in einer Schlägerei.
Geschrieben haben den Monolog die Autorin und Regisseurin Helga Fleig und der Schauspieler Thomas Fritsche. Letzterer spielt auch als Gast in der aktuellen Inszenierung von „Kunst“. Neben dem Klassenzimmerstück „War doch nur Spaß!” hat das Landestheater zudem den Monolog „Mit gefesselten Fäusten” um den deutschen Sinto-Boxer Johann Wilhelm Trollmann in den 1930er und 1940er Jahren im Programm. Bei beiden Klassenzimmerstücken kommen die Schauspieler direkt in die Schulen und spielen dort.
Karten für den 19. November gibt es
auf: landestheater-dinkelsbuehl.de
telefonisch unter: 09851/58252727
oder vor Ort im Theater im Spitalhof