Jecken und Skiurlauber füllen die Straßen | FLZ.de | Stage

arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 09.02.2026 12:18

Jecken und Skiurlauber füllen die Straßen

Die Experten sagen kein dramatisches Stau-Wochenende (13. bis 15. Februar) voraus - Karneval und Reiseverkehr sorgen aber an manchen Orten für Behinderungen. (Foto: dpa-infografik GmbH/dpa-tmn)
Die Experten sagen kein dramatisches Stau-Wochenende (13. bis 15. Februar) voraus - Karneval und Reiseverkehr sorgen aber an manchen Orten für Behinderungen. (Foto: dpa-infografik GmbH/dpa-tmn)
Die Experten sagen kein dramatisches Stau-Wochenende (13. bis 15. Februar) voraus - Karneval und Reiseverkehr sorgen aber an manchen Orten für Behinderungen. (Foto: dpa-infografik GmbH/dpa-tmn)

Wohl dem, der irgendwo außerhalb der großen Karnevalsregionen lebt - und außerhalb Süddeutschlands. Dann nämlich gibt es am kommenden Wochenende (13. bis 15. Februar) gute Chancen für fließenden Verkehr. Karnevalslandbewohner hingegen müssen sich laut Auto Club Europa (ACE) das ganze Wochenende über und auch am Rosenmontag und Faschingsdienstag auf Behinderungen durch Karnevalszüge und An- und Abreiseverkehr einstellen.

In Süddeutschland können Winterferien (in Bayern) und bewegliche Ferientage (Baden-Württemberg) für erhöhtes Verkehrsaufkommen in Richtung der Skigebiete sorgen. Deren momentan gute Schneelage dürfte auch für Reiseverkehr aus Saarland, Thüringen, Belgien und Luxemburg sowie aus Mittel- und Südholland sorgen. 

Als kleiner „Bonus“ sorgt laut ADAC die Münchner Sicherheitskonferenz in der bayerischen Landeshauptstadt für Verkehrsbehinderungen im Sicherheitskreis - auch kurzfristig durch Fahrzeugkonvois oder mögliche Demonstrationen.

Ordentlich was los am Freitag, Samstag und Sonntag

Die Prognose des ACE sagt schon für den Freitagmittag zunehmenden Verkehr in Ballungsräumen und auf Fernstraßen voraus - gerade dort, wo zum Pendelverkehr auch Ferienfahrer hinzukommen. 

Am Samstag wird vor allem im Süden viel Verkehr erwartet, bedingt durch durchreisende Urlauber und Wochenendreisende in die Skigebiete.

Der Sonntag bringt Rückreiseverkehr, besonders auch in den Mittelgebirgslagen dürften die Landstraßen mehr genutzt sein als sonst. 

Winterwetter und Vollsperrungen - manchmal dauert's einfach länger

Durch Winterwetter kann es regional zu Behinderungen kommen. Baustellen spielen derzeit eine untergeordnete Rolle, einige Dauerbaustellen bestehen jedoch weiterhin. Auch Vollsperrungen und entsprechende Umleitungen sind ursächlich dafür, dass es mancherorts länger dauern kann. 

Der ACE und der ADAC erwarten auf folgenden Autobahnen mehr Verkehr und Staus (oft in beiden Richtungen):

Weiterhin Stauschwerpunkte auf Österreichs Autobahnen

Im Alpenraum herrschen laut ACE in weiten Teilen winterliche Straßenbedingungen. Alle regulären Wintersperrungen der Alpenpässe sind demnach aktiv, und es muss auch mit Sperrungen und Winterausrüstungspflichten gerechnet werden. Tagesaktuelle Informationen liefert die Alpenstraßen-Übersicht

Probleme drohen auf wichtigen Autobahnen in Österreich weiterhin durch Baustellen. Das gilt etwa für die Brennerautobahn aufgrund der Generalsanierung der Luegbrücke. Daher kann es gerade zu Stoßzeiten immer wieder zu Verzögerungen und Staus kommen. Der ADAC stellt online weitere Informationen bereit. Auch auf dem nicht mehr grundsätzlich gesperrten Reschenpass (B 180) ist weiterhin mit Behinderungen zu rechnen.

Zudem sind in der Wintersaison hindurch Fahrverbote für den Ausweichverkehr am Wochenende in Kraft – so unter anderem im Bundesland Tirol. Die betroffenen Strecken und Zeiten lassen sich auf der Informationsseite des Bundeslands Tirol ansehen. Ähnliches gilt in Vorarlberg - wozu das Bundesland auch eine Seite im Netz hat.

Wartezeiten an den Grenzen sind weiter möglich

Im vergangenen Frühjahr wurden die Einreisekontrollen an allen deutschen Grenzen verschärft. Allerdings soll der Pendel- und Reiseverkehr laut ADAC möglichst wenig beeinträchtigt werden. Die Kontrollen seien stichprobenartig, nicht alle Fahrzeuge würden angehalten.

Dennoch kann es speziell an den Übergängen von Österreich – Suben (A3), Walserberg (A8) und Kiefersfelden (A93) – zu Wartezeiten kommen.

Die aktuellen Reisezeiten in Echtzeit lassen sich für viele wichtige Transitkorridore des österreichischen Autobahnnetzes in nördlicher und südlicher Richtung auf der Website der Asfinag ansehen.

© dpa-infocom, dpa:260209-930-662068/1


Von dpa
north