Jung und unverbraucht: Renault Twingo Electric beim Tüv | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 27.02.2026 00:07

Jung und unverbraucht: Renault Twingo Electric beim Tüv

Kleiner Stromer - feiner Stromer? Autos wie der elektrische Renault Twingo eignen sich super für die Stadt, was taugt der Franzose gebraucht?  (Foto: Renault/dpa-tmn)
Kleiner Stromer - feiner Stromer? Autos wie der elektrische Renault Twingo eignen sich super für die Stadt, was taugt der Franzose gebraucht? (Foto: Renault/dpa-tmn)
Kleiner Stromer - feiner Stromer? Autos wie der elektrische Renault Twingo eignen sich super für die Stadt, was taugt der Franzose gebraucht? (Foto: Renault/dpa-tmn)

Das Zusatzkürzel Z.E. für „zero emmission“ an der Heckklappe markiert den Unterschied: Hier handelt es sich um die E-Version des beliebten Kleinwagens - denn auch als Verbrenner wurde die Drittauflage des Twingo, anders als der Nachfolger, noch gebaut.

Der „Auto Bild TÜV-Report 2026“ widmet dem französischen Stromer ein eigenes Kapitel und schreibt über dessen Abschneiden bei der Kfz-Hauptuntersuchung (HU): Er bereite kaum Probleme. Einen wichtigen Tipp für Interessenten aber gibt es.

  • Modellhistorie: Basierend auf der Facelift-Auflage des Twingo der dritten Generation wurde die Version Electric, baugleich mit Smart-Modellen, im Jahr 2020 vorgestellt. Der Bauzeitraum endete 2024. Der Nachfolger Twingo E-Tech wurde 2025 präsentiert. 
  • Karosserie und Varianten: Der Twingo Electric ist ein typischer Kleinwagen – mit einem untypischen Merkmal, dem Heckantrieb. Er hat immer fünf Türen. 
  • Abmessungen (laut ADAC): 3,62 m x 1,65 m x 1,54 m (LxBxH), Kofferraumvolumen: 219 l bis 980 l (dachhoch mit umgeklappter Rücksitzbank). 
  • Stärken: Unter den Pkw sind es Modelle wie der Twingo, die als Stadtflitzer gelten; der Franzose hat einen kleinen Wendekreis von nur 8,60 Metern, er fährt sich agil. Bei der HU bleibt er vergleichsweise mängelfrei, so der Report: Die Bremsscheiben schnitten besser ab als im Durchschnitt, gänzlich mängelfrei blieben Bremsleitungen und -schläuche. Ölverlust am Antrieb, auch bei E-Autos möglich, komme nicht vor. Die gute Gesamtbilanz führt der Report auch auf die oft geringe Laufleistung des Stadtautos zurück. 
  • Schwächen: Einige Bauteile werden ab und an bemängelt – Federn, Dämpfung, Achsaufhängung, Lenkgelenke oder sämtliche Beleuchtungskomponenten – aber die Beanstandungsquoten bleiben jeweils unter dem Durchschnitt.Der Report berücksichtigt Daten der ersten Hauptuntersuchung, die bei Privat-Pkw nach drei Jahren ansteht. Gebrauchtwageninteressenten rät der Report, sich vom einwandfreien Zustand der Antriebsbatterie zu überzeugen. Diesen lasse man sich am besten per Zertifikat über den State of Health (SoH) bestätigen. 
  • Pannenverhalten: In der ADAC-Pannenstatistik tut sich der elektrische Twingo mit „hoher Zuverlässigkeit“ hervor. Zu möglichen Pannenschwerpunkten teilt der Club mit: „keine auffälligen Bauteile“. 
  • Motor, Batterie, Reichweite: Permanentmagnet-Synchronmaschine (Heckantrieb): 60 kW/82 PS; der Antriebsakku hat einen Energiegehalt von 22 Kilowattstunden (kWh); die Reichweite nach WLTP liegt bei 190 Kilometern.

Händler-Verkaufswert nach Angaben der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) mit statistisch erwartbaren Kilometern - drei Preisbeispiele:

  • Twingo Z.E. Electric Life (6/2022); 60 kW/82 PS; 44.000 Kilometer; 8.986 Euro.
  • Twingo Z.E. Electric Intens (6/2021); 60 kW/82 PS; 55.000 Kilometer; 9.587 Euro.
  • Twingo Z.E. Electric Zen (6/2022); 60 kW/82 PS; 44.000 Kilometer; 9.262 Euro.

© dpa-infocom, dpa:260226-930-741974/1


Von dpa
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