Am Freitagnachmittag versammelten sich Vertreterinnen und Vertreter von Omas gegen Rechts, Carina, ÖDP, Grünen, BAP und Fridays for Future (FFF) zum Klimastreik am Martin-Luther-Platz. Die Veranstaltung organisierte Tobias Gaisser von FFF.
Er kritisierte die klimapolitischen Entscheidungen auf Bundesebene. Er sprach die aktuellen Änderungen am Heizungsgesetz an und verwies auf weiterhin bestehende Abhängigkeiten von Gaslieferungen aus Russland und anderen Ländern.
„Klimaschutz muss wieder Thema in unserer Stadt sein“, betonte Patrik Pötzl, Schülersprecher am Platen-Gymnasium. Er formulierte drei Forderungen: Schulen sollen besser auf den Klimawandel vorbereitet sein, baulich angepasst werden und die Jugend soll mehr Mitspracherecht in der Kommunalpolitik erhalten. Zudem plädierte er für eine Begrünung der Innenstadt, um die Temperaturen im Sommer zu senken.
Hiltrud Zimmermann von Omas gegen Rechts, stellte Bildung und Klimaschutz in den Mittelpunkt. Daneben rief sie zu demokratischem Denken und Zusammenhalt auf.
Das Schlusswort sprach Sigrid Strobel von Carina. Sie rückte umweltfreundliche Mobilität in den Fokus und verwies dabei auf den Radverkehr. Anschließend zogen die rund drei Dutzend Teilnehmenden gemeinsam durch die Altstadt.