Kontrolle auf der A6 bei Herrieden: Polizei stoppt Lkw in desaströsem Zustand | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 12.03.2025 10:25

Kontrolle auf der A6 bei Herrieden: Polizei stoppt Lkw in desaströsem Zustand

Die Verkehrspolizei bemerkte bei einer Kontrolle an einem Sattelzug bei Herrieden gravierende Mängel. (Symbolbild: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa)
Die Verkehrspolizei bemerkte bei einer Kontrolle an einem Sattelzug bei Herrieden gravierende Mängel. (Symbolbild: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa)
Die Verkehrspolizei bemerkte bei einer Kontrolle an einem Sattelzug bei Herrieden gravierende Mängel. (Symbolbild: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa)

Die Verkehrspolizei Ansbach hat am Dienstag auf der Autobahn 6 bei Herrieden einen Lastwagen kontrolliert, der einer tickenden Zeitbombe gleichkam. Die gefundenen Mängel waren gravierend, wie die Beamten in ihrem Pressebericht aufführen.

Der 40-Tonner war der Schwerverkehrkontrollgruppe gegen 10.20 Uhr aufgefallen. Schon mit dem Mann am Steuer, einem 52 Jahre alten Serben, begann das Problem: Als Angehöriger eines Drittstaats, der bei einem EU-Unternehmen angestellt ist, konnte er keine EU-Fahrerbescheinigung und keinen Nachweis für seine Kraftfahrerqualifikationen vorzeigen. Frachtpapiere gab es auch nicht. Kein guter Start in die Kontrolle für den Fahrer, der an diesem Tag Geburtstag hatte.

Bremsen defekt, Rahmen durchgerissen, Reifen kaputt

Am Sattelauflieger, der mit Aschestaub beladen war, ging es dann so richtig los: Ein durchgerissener Rahmen im hinteren Bereich und ein stark beschädigter Reifen an der Mittelachse fielen den Polizisten sofort auf. Auch die Achsaufnahme an der Vorderachse war eingerissen.

Der Hydrauliktank tropfe stark. Das Kabel für das Brems-Antiblockiersystem zwischen Sattelschlepper und -auflieger fehlte. In einer Werkstatt kamen bei der Begutachtung noch mehr schwere Mängel hinzu: ein Bremszylinder defekt, mehrere Bremsbeläge verschlissen, die hinteren Bremsen komplett ohne Wirkung. Die Feststellbremse des Aufliegers war ebenfalls defekt.

Die Polizei unterband die Weiterfahrt des 52-Jährigen. Auf ihn und die Firmenverantwortlichen kommen „empfindliche Anzeigen” zu.

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Johannes Hirschlach
Johannes Hirschlach
Redakteur für Digitales
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