Kurpark in Bad Windsheim: Und plötzlich ist der Seerosenbrunnen übergelaufen | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 11.07.2026 11:26

Kurpark in Bad Windsheim: Und plötzlich ist der Seerosenbrunnen übergelaufen

Pfützen prägten das Bild am Seerosenbrunnen im Bad Windsheimer Kurpark am Samstagvormittag. (Foto: Bastian Lauer)
Pfützen prägten das Bild am Seerosenbrunnen im Bad Windsheimer Kurpark am Samstagvormittag. (Foto: Bastian Lauer)
Pfützen prägten das Bild am Seerosenbrunnen im Bad Windsheimer Kurpark am Samstagvormittag. (Foto: Bastian Lauer)

„Der Seerosenbrunnen ist übergelaufen”: Diese Nachricht in einer Bad Windsheimer Facebook-Gruppe sorgte am Samstag für leichte Aufregung in der Stadt. Weshalb konnte das am Wahrzeichen im Kurpark überhaupt passieren? Bürgermeister Philipp Flierl hat eine Antwort darauf und kann beruhigen: Der Fauxpas hat keine Schäden verursacht.

Die Fontäne spielt, die Blumen blühen: Eigentlich herrscht in der Idylle des Bad Windsheimer Kurparks stets eine ruhige Stimmung. Nicht so am Samstag. Große Pfützen waren auf den Wegen zu sehen, an einer Stelle lief Wasser aus dem Stein. Ein Leck? Oder woher kommt die Wasserflut? Bad Windsheimerinnen und Bad Windsheimer fürchteten um eines ihrer Wahrzeichen und sorgten sich zudem um den Fischbesatz. Schließlich drehen darin auch Koi-Karpfen ihre Runden.

„Seit 8 Uhr ist alles geklärt”, sagt Flierl am Samstagvormittag auf Nachfrage unserer Redaktion. Am Morgen hatte die Verantwortlichen die Meldung erreicht – und das Problem war schnell identifiziert: „ein menschlicher Fehler”. Am Vorabend hatte der Zuständige laut dem Bürgermeister im Alltagsstress vergessen, den Zulaufhahn wieder abzudrehen. Der Ablauf war überfordert – und so stieg der Wasserpegel des Bad Windsheimer Seerosenbrunnens über Nacht, so stark, dass das künstlich angelegte Kleingewässer überlief.

Wassernachschub wegen der Hitze nötig

Das Aufdrehen des Hahns war dabei Absicht. „Wir müssen den Seerosenbrunnen immer wieder auffüllen”, sagt Philipp Flierl. Das ist vor allem der aktuell wieder herrschenden Hitze mit Temperaturen um die 30 Grad und darüber geschuldet. Schließlich soll der Brunnen – nicht zuletzt wegen des Fischbesatzes und der Anziehungskraft für Touristinnen und Touristen – nicht austrocknen. Da seien solche Maßnahmen eben nötig.

Mittlerweile ist die Wasserzufuhr vorerst gestoppt und Flierl kann beruhigen: Die Schäden um den Brunnen, die zu sehen sind, seien schon älteren Datums. Abgesehen vom Wasserverlust habe der kleine Zwischenfall keinerlei Auswirkungen gehabt. Keine Fische wurden ausgespült, kein Weg beschädigt. „Die Pfützen sind noch zu sehen”, aber diese werden angesichts der strahlenden Sonne und der Temperaturen schnell wieder verschwinden. Insofern bleibt der Bürgermeister ganz entspannt. Im Alltagsstress kann so etwas schon einmal passieren.

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