Menschen in Bewegung: Aktionen zur Interkulturellen Woche in Rothenburg beginnen | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 10.09.2026 12:00

Menschen in Bewegung: Aktionen zur Interkulturellen Woche in Rothenburg beginnen

Der Migrationsbeirat bietet im Rahmen der Interkulturellen Woche vier Veranstaltungen an. (Foto: Bob Dmyt, Pixabay)
Der Migrationsbeirat bietet im Rahmen der Interkulturellen Woche vier Veranstaltungen an. (Foto: Bob Dmyt, Pixabay)
Der Migrationsbeirat bietet im Rahmen der Interkulturellen Woche vier Veranstaltungen an. (Foto: Bob Dmyt, Pixabay)

Die Interkulturelle Woche (IKW), organisiert durch den Migrationsbeirat der Stadt Rothenburg, vom 27. September bis 4. Oktober, bietet in diesem Herbst gleich mehrere Highlights.

Die erste Veranstaltung im Vorfeld dazu findet schon am 15. September um 19 Uhr im dritten Stock des Rathauses statt. Oberbürgermeister Christoph Rösch wird die IKW feierlich eröffnen und auch eine Vertretung des Landkreises wird zu diesem Anlass erwartet.

Im Anschluss wird die von der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), München, bereitgestellte Ausstellung „Menschen in Bewegung“ eröffnet. Den Einführungsvortrag dazu gestaltet Sarah Schlaier, Politikwissenschaftlerin der FES. Auf Initiative der Fair-Trade-Steuerungsgruppe wurde diese Ausstellung nach Rothenburg ob der Tauber geholt; sie läuft vom 11. September bis 30. Oktober täglich von 9.30 bis 12.30 Uhr, und von 13.30 Uhr bis 17 Uhr und ist barrierefrei über den Aufzug erreichbar. Zusätzlich findet ein Workshop zum Thema der Ausstellung für Schülerinnen und Schüler am Reichsstadt-Gymnasium statt.

Filmvorführung und Gespräch mit dem Regisseur

Der Migrationsbeirat, das Amt für Gemeinwesen und Soziales der Stadt und das Team Integrationslotse des Landratsamts Ansbach organisieren außerdem am Freitag, 25. September, um 19 Uhr im Musiksaal der Stadt Rothenburg eine Filmvorführung und ein Gespräch mit dem Regisseur Niklas von Wurmb-Seibel. Der Film heißt „Wir sind jetzt hier“ und dauert 45 Minuten. Er erzählt die Geschichte von sieben jungen Männern, die um 2015 aus Somalia und Eritrea, Syrien, Afghanistan und dem Irak nach Deutschland flohen. Im Anschluss an den Film finden mehrere kurze Interviews des Regisseurs mit Menschen und deren Fluchtgeschichte aus unserer Region statt.

So entstand der Film

Als Ronja und Niklas von Wurmb-Seibel vor zehn Jahren Pflegeeltern für einen Jugendlichen wurden, den sie durch ihre journalistische Arbeit in Kabul kennenlernten, ahnten sie nicht, wie tief sie an seiner Seite in das deutsche Asylsystem eintauchen würden. Inzwischen konnten sie ihren Dokumentarfilm „Wir sind jetzt hier” auf mehr als 1000 öffentlichen Veranstaltungen zeigen.

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Besonders Ehrenamtliche, die sich im Bereich der Flüchtlings- und Migrationsarbeit engagieren oder einbringen möchten, sind herzlich eingeladen und werden sich und die Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit inhaltlich wiederfinden. Die Schulen in Rothenburg nutzen die Gelegenheit ebenfalls, diesen Film zu zeigen und Migration zum Thema zu machen.

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